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Neues Auegewässer an der Götzinger Ache

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Neues Auegewässer in Brandhofen. Die verpflanzten Grassoden in Kombination mit stehendem Totholz geben der Fläche einen besonderen Charakter.

Petting – Eine staatseigene Fläche in Brandhofen wurde von der Flussmeisterstelle Salzach zu einem strukturreichen Auegewässer umgestaltet und mit der Götzinger Ache verbunden.


Für die Gestaltung wurden nach Angaben des Wasserwirtschaftsamts in Absprache mit der Unteren Naturschutzbehörde in erster Linie vorhandene Seggen (Sauergrasgewächse) verwendet, die dem neuen Gewässerabschnitt ein markantes, aber typisches Erscheinungsbild verleihen. Mit ihren langen Halmen und unterspülten Wurzelbereichen bieten sie vor allem Kleinfischen Lebensraum und Schutz vor Fressfeinden im Uferbereich. Das Tiefenrelief wurde mit dem Fischereiverein Petting entwickelt, mit dem Ziel, dass möglichst viele Fischarten von dem neuen Lebensraum profitieren können. Nebenbei entstanden auf der Fläche noch mehrere kleine Tümpel, die abgetrennt vom Altwasser Amphibien als Lebensraum dienen.

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Ziel des Projekts ist es, einen sogenannten »guten ökologischen Zustand« nach Wasserrahmenrichtlinie an der Götzinger Ache zu erreichen. Eine wichtige Voraussetzung hierfür sind ausreichend viele und gute Fortpflanzungs- und Lebensräume für die heimischen Fische.

Der neue Gewässerabschnitt hat eine Fläche von rund 600 Quadratmeter, die Gewässertiefe reicht von wenigen Zentimetern bis über zwei Meter. fb