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Neuer Vorstand für Leader-Aktionsgruppe

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Der neue Vorstand der Leader-Aktionsgruppe »Chiemgauer Seenplatte« besteht aus (von links) den Beisitzern Inge Graichen und Fedor Volckmar-Frentzel, dem Vorsitzenden Josef Reithmeier, Monika Leiser, dem Zweiten Vorsitzenden Josef Fink, Sabine Löw-Wurmannstetter und Schriftführer Bernhard Hainz. Unser Bild zeigt den Vorstand mit dem zuständigen Leader-Manager im Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim, Sebastian Wittmoser. (Foto: Graichen)

Die Leader-Aktionsgruppe (LAG) »Chiemgauer Seenplatte«, die sich mit noch mehr Gemeinden erneut um die Anerkennung als Leader-Förderungsgebiet bewirbt, hat einen neuen Vorsitzenden. Die Mitgliederversammlung des Vereins Regionalinitiative Chiemgauer-Seenplatte, nach den Vorgaben der EU künftig Träger der Tätigkeit der LAG, wählte Pittenharts neuen Bürgermeister Josef Reithmeier zum Vorsitzenden der LAG »Chiemgauer-Seenplatte«.


Zweiter Vorsitzender wird der Schonstetter Bürgermeister Josef Fink, der aus dem Kreis der neu zur »Chiemgauer-Seenplatte« hinzugekommenen Gemeinden stammt, Schriftführer Bernhard Hainz, Bürgermeister von Gstadt. Die Beisitzer sind Vertreter der aktiven Bürger, die sich an dem Prozess der Weiterentwicklung ihrer Region beteiligen: Monika Leiser, Sabine Löw-Wurmannstetter und Fedor Volckmar-Frentzel fungieren als Ansprechpartner für die Akteure in den Gemeinden, Inge Graichen ist verantwortlich für die Öffentlichkeitsarbeit.

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Verbunden mit der Wahl war eine Änderung der Vereinssatzung – der Vereinssitz wurde von Seebruck nach Obing übertragen, denn Pittenhart ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Obing. Es hat sich in den zurückliegenden Jahren bewährt, dass organisatorische und finanzielle Angelegenheiten von der Verwaltung erledigt werden, die dem LAG-Vorsitzenden als Bürgermeister zur Verfügung steht.

Die Neufestlegung von Vorsitz und Sitz der Leader-Aktionsgruppe »Chiemgauer Seenplatte« war notwendig geworden, weil der bisherige Vorsitzende Konrad Glück bei den Kommunalwahlen im März nicht mehr als Bürgermeister kandidiert hatte. Die Satzung der Regionalinitiative sieht aber vor, dass der Vorsitzende aus dem Kreis der Bürgermeister kommen muss.

Der neue Vorsitzende Josef Reithmeier war Leader-Akteur der ersten Stunde und hat in den vergangenen Förderperioden als Arbeitskreissprecher im Vorstand der Aktionsgruppe »Chiemgauer Seenplatte« mitgewirkt, zuletzt auch als Vereinskassier der Regionalinitiative. In einer Erklärung zu seiner Motivation, für den Vorsitz zu kandidieren, betonte Reithmeier, es sei ihm sehr wichtig, die großen Chancen zu nutzen, die die Leader-Förderung für die positive Entwicklung der ländlichen Region rund um den Chiemsee biete.

Mit Leader-Mitteln könnten viele Projekte unterstützt werden, die zu keinem anderen Fördertopf passten. Wenn es beispielsweise um die Förderung von Kunst und Kultur sowie der Dorfgemeinschaft gehe, sei Leader ein ideales Instrument. Reithmeier rief dazu auf, jeden Vorschlag zu bringen; er selbst, der gesamte Vorstand und der LAG-Manager würden sich immer bemühen, einen Weg zur Realisierung zu finden. ig