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Neuer Rekord: 17 Flüge an einem Tag

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Von Sonnenaufgang bis weit nach Sonnenuntergang war die Besatzung von »Christoph 14« am Mittwoch im Einsatz. (Foto: BRK)

Traunstein – Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers »Christoph 14« hat am Mittwoch bei hochsommerlichen Temperaturen jenseits der 35 Grad ihren bisherigen eigenen Rekord von 14 Einsätzen pro Tag gebrochen: Pilot Thomas Kern, Notarzt Maximilian Wiedemann und Rettungsassistent Thomas Gries waren von 8.40 bis 21 Uhr bei insgesamt 17 Notfällen gefordert.


Sie kehrten immer erst nach drei bis vier Einsätzen am Stück kurz zum Tanken nach Traunstein zurück. »Dann ging oft schon währenddessen der nächste Einsatz ein«, berichtete Thomas Kern, der am Mittwoch von 17 bis 19.30 Uhr vorübergehend von einem Kollegen abgelöst werden musste, da er die maximal zulässige Flugzeit ohne Pause erreicht hatte.

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Im Einsatz war der Hubschrauber bei zwei Bergeinsätzen, vier Notfällen in Schwimmbädern oder an Badeseen, zwei allergischen Reaktionen auf Insektenstiche und internistischen Notfällen wie Herzinfarkt und Kreislaufproblemen.

Die seit Wochen anhaltend heiße Witterung hat allgemein ein erhöhtes Einsatzaufkommen zur Folge, da einfach mehr passiert: Vor allem am Mittwochnachmittag war im Chiemgau und im Berchtesgadener Land auch der Landrettungsdienst voll gefordert: Notärzte und Rettungsassistenten mussten zeitweise zu mehreren Notfällen gleichzeitig ausrücken, wobei alle Fahrzeuge im Einsatz waren. ml