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Neuer Rasenmäher für den TSV Bergen

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Bergen – Nach über 30 Jahren treuem Dienst muss nun ein neuer Rasenmäher für die Pflege der Sportanlagen in der Gemeinde Bergen angeschafft werden. Mit einer Gegenstimme votierte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung für eine Kostenbeteiligung von 18 000 Euro.


Bürgermeister Stefan Schneider informierte, dass bereits bei den Haushaltsberatungen im Herbst der Antrag des TSV Bergen auf Kostenbeteiligung an einem neuen Rasenmäher eingebunden worden war. Man ging von Kosten zwischen 35 000 und 38 000 Euro aus und stellte in den Haushalt 50 Prozent, also 18 000 Euro, ein. Nach diesem Beschluss habe sich der TSV nochmals nach einem Rasenmäher umgesehen. Der Verein bevorzuge nun statt eines Spindelmähers einen Kreiselmäher. Für den Spindelmäher würden jährlich rund 700 Euro an Kosten für das Schleifen zusätzlich anfallen.

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Albert List (SPD) erklärte, dass der Kreiselmäher für den großen Platz notwendig sei. Um die Finanzlücke des TSV von 10 000 Euro zu schließen, schlug Rathauschef Schneider vor, ein zinsloses Darlehen auf 20 Jahre von 500 Euro jährlich zu gewähren. Diesem Vorschlag schlossen sich fast alle Räte an.

Abgelehnt wurde hingegen der Antrag auf Baugenehmigung eines bereits bestehenden Carports an der Hochfellnstraße. Viele Gemeinderäte störte, dass der Carport bereits steht und nun im Nachhinein legalisiert werden soll.

Einhellige Zustimmung fand dafür die Vergabe für die Zwischenprüfung des lufthygienischen Gutachtens. Diese Prüfung ist notwendig, um auch weiterhin das Prädikat Luftkurort tragen zu dürfen und zugleich, so der Rathauschef, rechtliche Begründung für die Erhebung des Kurbeitrags. Kosten von rund 1200 Euro werden erwartet.

Gleichwohl einstimmig entschied sich der Rat für die Verlängerung der Buchungszeiten in der Kinderkrippe Bergen. Wie Schneider mitteilte, gebe es in der »Zwergerlgruppe« nur zwei Anmeldungen für eine Nachmittagsbetreuung. Diese zwei Kinder könnten nachmittags im Kindergarten mitbetreut werden, wenn die Verlängerung der Buchungszeiten beschlossen werden. Die Gebühren richten sich nach denen des Kindergartens.

Mit neun zu fünf Gegenstimmen beschloss das Gemeindegremium, an der Seilbahn Mittelstation für ein Jahr probeweise eine Hundetoilette aufzustellen. Bürgermeister Schneider teilte mit, dass in der Gemeinde täglich 400 Hundebeutel verbraucht werden.

Diskutiert wurde der Antrag der SPD/FWG auf weitere Bürgerbeteiligung. Bis zur nächsten Sitzung wird jede Fraktion einen Vertreter für die Arbeitsgruppe Bürgerbeteiligung melden.

Letztlich entschied der Rat einstimmig, die Feuerwehr mit den beantragten Ausrüstungsgegenständen in einer Größenordnung von knapp 10 000 Euro auszustatten. tb