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Neuer Priester in Chieming vorgestellt

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Beim Neujahrsempfang im Chieminger Pfarrheim: Pastoralreferent Michael Kohl (von links), Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabi Fux und Pater Liviu Romila, der bis September die priesterlichen Dienste in der Pfarrei übernehmen wird. (Foto: Ortner)

Chieming. Zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Mitglieder des Pfarrverbands haben am Neujahrsempfang des Chieminger Pfarrgemeinderats im Pfarrheim teilgenommen. Kabarettist und Satiriker Ernst Jani bereitete den Gästen mit einem gelungenen Auszug aus seinem Programm »Au wä – der Föhn, der Grant, das Bier«.


Pfarrgemeinderatsvorsitzende Gabi Fux stellte Pater Liviu Romila aus Rumänien vor, der erst seit zwei Jahren in Deutschland lebt. Er wird bis September die priesterlichen Dienste in der Pfarrei übernehmen, und zelebrierte vor dem Empfang den gemeinsamen Gottesdienst. Fux bedauerte, dass der Weggang von Pfarrer Mathias Häusl leider »kein Abschied war, wie wir ihn uns alle gewünscht hätten, sondern mehr ein Weggang«. Für einige sei es bestimmt schmerzlich gewesen, sich nicht mehr persönlich von dem Geistlichen verabschieden zu können. »Aber das ist der Weg, den er gewählt hat – das müssen wir akzeptieren und auch respektieren.«

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Ernst Jani, Kabarettist, Satiriker und Maler aus Leidenschaft und seit über 30 Jahren auf den Kulturbühnen unterwegs, zeigte sich in Höchstform und präsentierte mit launigen Worten die »Arten und Unarten von Land und Leuten, Bayern im allgemeinen und Oberbayern im speziellen« – und selbstverständlich durfte da auch der Kontrapunkt, eine Lieblingszielscheibe der Bayern nicht fehlen: die »Preußen« und was sie angeblich von den Eingeborenen unterscheidet.

Seien es nun überschwängliche, sich in leichten Abwandlungen stets wiederholenden Postkarten-Texte einer Sommerfrischlerin von jenseits des »Weißwurstäquators«, ein in knappen Stichpunkten zusammengefasster »Urlaubskommentar« eines Eingeborenen oder gar ein »Erlebnisaufsatz« über einen Urlaub in Bayern – ihnen allen ist eine stets subjektive, aber überaus humorvolle Sicht auf die Begebenheiten und die dazugehörigen Menschen gemein. om