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Neuer Pächter für den Siegsdorfer Festsaal

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Siegsdorf – Der gemeindliche Festsaal hat einen neuen Pächter. Ab 1. Januar 2017 wird Andreas Hochreiter den Betrieb des gut ausgelasteten Saals übernehmen. Hochreiter ist ein erfahrener Gastronom, der zurzeit das Golfstüberl in Ruhpolding und die Gastronomie im Biathlonzentrum Ruhpolding betreibt. Der Pachtvertrag wurde vorerst mit einer Laufzeit von drei Jahren abgeschlossen.


Einen weiteren Antrag zum Einbau einer Spielhalle in ein Anwesen an der Ruhpoldinger Straße lehnte der Gemeinderat auch diesmal einstimmig ab. Der Antragsteller hatte eine städtebauliche Begründung zur Zulassung einer Abweichung vorgelegt, um so eine Ausnahmegenehmigung für den Einbau einer Spielhalle mit unter 100 Quadratmetern zu erreichen.

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Der Gemeinderat hatte dieses Ansinnen bereits mehrfach zurückgewiesen und sich dabei auf die städtebauliche Unverträglichkeit des Vorhabens in einem Mischgebiet mit überwiegend Wohnbebauung berufen. Der Antragsteller vertrat nun in seinem Schreiben vom 30. Mai 2016 die gegenteilige Meinung und führte ins Feld, dass die neue Nutzungsart gegenüber dem jetzigen Gaststättenbetrieb sogar weniger Zu- und Abfahrtsverkehr und verträgliche Sperrzeiten mit sich bringen würde und damit weniger Lärmbelastung. Das Gremium sah das nicht so und lehnte den Antrag »zum Schutz der Jugend und aufgrund der Nähe zur Ortsmitte von Siegsdorf aus städtebaulichen Gründen« ab.

Außerdem gaben Bürgermeister Thomas Kamm und Kämmerer Ludwig Albrecht einen Einblick in die Entwicklung des Haushaltsjahres 2016, in dem einige größere Maßnahmen aus verschiedenen Gründen nicht abgewickelt werden konnten. Beim Bau des Kindergartens St. Marien, bei der Sanierung der Doppelturnhalle und dem Bau der Hörgeringer Straße sowie bei den Kanalarbeiten an der Osterhamer Leite, in Moosen und beim Hochbehälter Spirka sowie einigen Straßensanierungen werden größere Beträge oder auch die ganze Summe erst im nächsten Haushaltsjahr wirksam.

Dadurch verschieben sich größere Ausgaben und entlasten den Haushalt 2016, der auch von Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer (1,1 Millionen Euro) und der Einkommenssteuer (0,25 Millionen Euro) profitiert. Dadurch reduziert sich die Entnahme von Geldern aus den Rücklagen deutlich um etwa 4 Millionen Euro. FK