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Neuer Pachtvertrag für Hallenbad-Restaurant

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Wilfried Strauch wird auch im Sommer den Kiosk betreiben, der für den Betrieb am Badesee so wichtig ist. (Foto: Wegscheider)

Inzell – Die dritte Änderung des Bebauungsplans »Sportanlagen See« wurde vom Inzeller Gemeinderat einstimmig beschlossen. Die Begründung der Verwaltung zielte darauf ab, dass die bestehende Eishalle »Max-Aicher-Arena« in Zukunft vermehrt auch für andere Veranstaltungen wie Konzerte, Ausstellungen, Messen oder Märkte genutzt werden könne und nicht nur für Eissportveranstaltungen zur Verfügung steht.


Der Bebauungsplan setzt in der Fassung der ersten Änderung als Nutzung dafür jedoch ausschließlich eine Eishalle fest. Im Rahmen der zweiten Änderung wurde eine zeitlich befristete Schank- und Speisewirtschaft neben der Eishalle zugelassen. Eine solche zeitliche Befristung ist nun nicht mehr erforderlich. Zur Sicherung einer geordneten städtebaulichen Entwicklung ist deshalb die Änderung des Bebauungsplans erforderlich. Diese Änderung erfolgt im Normalverfahren, weil die Grundzüge der Planung berührt werden. Mit der Entwurfsplanung wurde das Traunsteiner Büro Strasser beauftragt. Die Kosten für diese Planung übernimmt der Bauherr.

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Ein weiterer Punkt war die zweite Änderung der Satzung für den Ortsteil »Schmelz« in der Gemeinde Inzell. Der Grund dafür lag darin, dass die Eigentümer die Errichtung eines neuen Wohngebäudes mit Nebengebäude auf dem bereits bebauten Grundstück planen. Die Eigentümer haben die Absicht, einen Grundstücksteil an der östlichen Grenze zu kaufen, um einen möglichst großen Abstand zum anliegenden Gewässer zu schaffen. Die mögliche Ankaufsfläche wäre in dem Fall max. 277 Quadratmeter groß. Um das ganze Vorhaben zu verwirklichen, soll das bestehende Gebäude aus den 1950er Jahren abgerissen werden, da eine Sanierung unwirtschaftlich erscheint. Die Erschließung ist durch die schon vorhandene Brücke vorhanden.

Das Gebäude befindet sich innerhalb der Ortssatzung Schmelz und soll großteils außerhalb der festgesetzten Baugrenze verwirklicht werden. Eine Befreiung von den Festsetzungen (Baugrenze) erscheint jedoch aufgrund der Lage des geplanten Gebäudes wegen der Grundzüge der Planung nicht möglich. Deshalb ist die Änderung der Ortssatzung Schmelz erforderlich. Der Gemeinderat sah diesbezüglich keinerlei Hinderungsgrund und beschloss einstimmig die Aufstellung der zweiten Änderung der Satzung »Schmelz«.

Ein weiterer Punkt war die Verlängerung des Vorbescheids zum Abbruch eines landwirtschaftlichen Lagergebäudes und Neubau eines Einfamilienhauses in Inzell, Unterau 13. Der Bauherr aus Inzell stellte den Antrag zur Verlängerung. Der bestehende Vorbescheid endete am 20. Februar 2017, der Verlängerungsantrag bei der Gemeinde war am 30.  Januar 2017 eingegangen.

An der baurechtlichen Situation hat sich seit dem Vorbescheid im Jahr 2011 nichts geändert. Das Vorhaben des Bauherrn ist planungsrechtlich nach wie vor zulässig, wenn es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der vorgesehenen überbauten Grundstücksfläche in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist. Diese Vorgaben werden weiterhin eingehalten. Der Gemeinderat stimmte einstimmig für eine Verlängerung des Vorbescheids.

Geschäftsführer Walter Neudecker informierte über den neuen Pächter im Badepark. Mit Wilfried Strauch, der auch die Tauchschule im Badepark betreibt, wurde ein Pachtvertrag über ein Jahr für den Betrieb des Restaurants im Hallenbad geschlossen. Der neue Pächter hat den Betrieb bereits im Dezember aufgenommen und sich gut eingelebt. Die Gerichte sind auf die Kinder abgestimmt und für die Erwachsenen gibt es asiatische Küche, die sehr gut angenommen wird. Zusätzlich zum Restaurant wird Wilfried Strauch auch den Kiosk betreiben und sich um die verschiedenen Aktivitäten im Badepark kümmern. hw