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Neuer Mannschaftstransportwagen erhielt den Segen

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Pfarrer Dr. Hans Huber segnete den neuen Mannschaftstransportwagen der Feuerwehr Seebruck. (Foto: Donhauser)

Seeon-Seebruck – Groß war die Freude bei der Seebrucker Feuerwehr, als der langersehnte Mannschaftstransportwagen (MTW) kürzlich in das Gelände des Bauhofs einbog. »Nun ist er    endlich da!« Spontan wurde eine kleine Feier organisiert. Jetzt wurde das Fahrzeug offiziell gesegnet und damit seiner Bestimmung übergeben. Mit einem Gottesdienst und dem anschließenden gemütlichen Beisammensein durften auch die Bürger aus Seebruck teilhaben.


Der Vorsitzende der Freiwilligen Feuerwehr Seebruck, Franz Heistracher, freute sich über die Teilnahme von Bürgermeister Bernd Ruth, Kreisbrandrat Christof Grundner (Trostberg), Kreisbrandrat Christian Schnebinger (Obing), Gemeindefeuerwehrreferent Stephan Berger und der Ortsvereine mit ihren farbenfrohen Fahnenabordnungen.

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Pfarrer Dr. Hans Huber und Diakon Georg Oberloher hielten die Eucharistiefeier ab. »An Kirchweih hat sich die Feuerwehr die Schubert-Messe ausgesucht«, sagte Huber in den einleitenden Worten, in der Predigt lobte er die Floriansjünger: »Ihr wisst, wo ihr mit den Füßen hinlaufen sollt und mit den Händen hinlangen sollt!« Weiters fasste er die Arbeit der Kameraden zusammen: »Eure Fachkompetenz ist im Ehrenamt und auch im Gemeindezusammenleben unverzichtbar.« Begleitet wurde die Messe von der Musikkapelle Seeon, die mit dem Lied »Großer Gott, wir loben  Dich«,  den Übergang zu  den Ansprachen schaffte.

Seeon-Seebrucks Bürgermeister Bernd Ruth hatte sich in den letzten Wochen und Monaten immer wieder die Frage gestellt: »Brauchen wir das Auto überhaupt? Es ist keine Ersatzbeschaffung, sondern eine Neuanschaffung!« Seine Antwort war ein klares »Ja!«: »Es müssen die  vielseitigen  Aufgaben im Namen der Gemeinde erledigt werden«. Der Wahlspruch deutscher Feuerwehren »retten – löschen – bergen – schützen« beschreibe fast alle Aufgaben.

»Es ist ein multifunktioneller Einsatzapparat mit einem geschulten motivierten Personal und sehr wichtig für unsere Gemeinde«, sagte Ruth. Darum habe auch das Fahrzeug seine Berechtigung. »Mein Dank gilt vor allem den beiden jungen Kommandanten, die viel Herzblut in die Sache setzen«. Er wünschte der Wehr »Gute Fahrt und wenig Einsätze«.

Ein kurzes Grußwort kam von Kreisbrandrat Christof Grundner – »aber dafür mit viel Herz«. Er berichtete, dass man sich schon überlegen muss, was man alles in so einen Transporter einrichtet. Nun wird die Erwartungshaltung innerhalb der Gemeinde nach seinen Aussagen sehr groß sein. »Was werden sie damit machen?«

Vom langersehnten Wunsch sprach der erste Kommandant, Martin Niedermaier. Er schlüsselte die Gesamtkosten von 67 000 Euro auf. 35 700 Euro Spenden gingen ein, »Ohne die wäre dieser Kauf nicht möglich gewesen!« Je 10 000 Euro steuerten die Gemeinde und die Freiwillige Feuerwehr selbst bei. 12 500 Euro kamen vom Freistaat Bayern. »Wir mussten uns in das Fahrzeug reinlesen und haben uns danach reingearbeitet«, berichtete Niedermaier, der das Amt mit seinem Stellvertreter Martin Pfeifer ausführt. »Aber mein besonderer Dank gilt neben den Spendern auch meiner Mannschaft«.

Mit der Besichtigung des Fahrzeugs und der Erklärungen der »Feuerwehrler« ging es zum gemütlichen Beisammensein im Feuerwehrhaus und im Freigelände über. td