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Neuer Anbau für Surberger Kindertagesstätte eingeweiht

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Pater Joy weihte den Anbau der Surberger Kindertagesstätte ein. (Foto: Buthke)

Surberg. Um dem rechtlichen Anspruch auf einen Krippenplatz ab dem ersten Lebensjahr ab August zu erfüllen, hat die Gemeinde Surberg ihre Kindertagesstätte durch einen Anbau erweitert. »Mit der Erweiterung für eine weitere Krippengruppe werden wir dies abdecken können«, erklärte Bürgermeister Josef Wimmer bei der Einweihungsfeier, den die Kindergartenkinder mit Liedern und Tänzen umrahmten. Die Segnung des Gebäudes und seiner Nutzer nahm Ortspfarrer Pater Joy vor.


Der Bürgermeister betonte, die Gemeinde Surberg müsse als Träger baulich und ausstattungsmäßig auf die Anforderungen und gesetzlichen Vorgaben reagieren, denn ab September würden rund 120 Kinder die Kindertagesstätte gleichzeitig besuchen. Im Zuge der Erweiterung sei der marode und schlecht zu nutzende Wintergarten entfernt und im Nordosten der Kindertagesstätte ein weiterer Gruppenraum erstellt worden. »Entstanden ist ein heller Raum mit einer Empore, um ausreichend Platz für unsere Kinder zu schaffen«, freute sich Wimmer.

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Zugleich wurde der dahinter liegende Gruppenraum saniert. In diesem Raum wurde die Küche für das Zubereiten des Mittagessens integriert. Der Raum wurde mit zusätzlichen Fenstern ausgestattet und ist dadurch wesentlich heller und freundlicher.

Beim Umbau wurden auch die Kindertoiletten umgebaut, damit sie auch für die Krippenkinder geeignet sind. Ebenso wurde der Vorschulraum vergrößert. Die Fenster im Vorschulraum und zum Gruppen-raum wurden erneuert. Dadurch ist an der Ostseite eine einheitliche Fassade entstanden. Die Außenanlage wurde vergrößert und mit einem Kunstrasenplatz versehen. Die Gemeinde hat zudem neue Spielgeräte angeschafft.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten bezifferte das Gemeindeoberhaupt auf 364 000 Euro. Die Gemeinde erhält vom Freistaat voraussichtlich rund 213 000 Euro. Die Gemeinde muss demnach rund 150 000 Euro schultern. Geld, das die Gemeinde gerne anlege, wie Wimmer unterstrich. »Dass die durch den Bau entstandenen, beengten Verhältnisse so hingenommen wurden, dafür bedanke ich mich bei den Eltern und vor allem bei unserem Personal, das diese sehr schwierige Aufgabe großartig bewältigt hat«, sagte er. Mit großer Geduld hätten sie die laute und nicht ganz staubfreie Zeit überbrückt. Er bedankte sich auch bei Irmgard und Franz Schmid für die Erlaubnis, die Baustellenstraße über ihr Grundstück zu führen, und beim Burschenverein Surberg, der das von ihm gespendete Gartenhaus um ein paar Meter versetzt und neu hergerichtet hat.

Pater Joy erzählte in seiner Andacht, dass er als Kind nur ein paar Tage in den Kindergarten gegangen und dann bei seiner Mutter zuhause geblieben sei. »Heute ist es mir jedoch eine große Freude, den Anbau der Kindertagesstätte einweihen und segnen zu dürfen«, so der Geistliche. Mit dem Segen solle der Neubau unter den Schutz Gottes gestellt werden. Im Gegensatz zu ihm blieben die Kinder mindestens zwei Jahre im Kindergarten. Bjr