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Neue Verkehrsinsel soll Raser bremsen

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An dieser Stelle soll im Frühjahr eine Verkehrsinsel in die Bundesstraße 306 eingebaut werden und Autofahrer zum Abbremsen zwingen. (Foto: Mergenthal)

Inzell. Die Anwohner der Bundesstraße 306 in der Nähe der Eishalle können aufatmen: An der Linksabbiegespur zum Eisstadion aus Richtung Ortsmitte kommend, wird eine Verkehrsinsel gebaut, wie Bürgermeister Martin Hobmaier nun mitteilte. Damit gebe es eine Übergangshilfe für Fußgänger, die vom Wertstoffhof-Areal auf der westlichen Straßenseite, wo sie parken, zum Eisstadion wollen.


Der Gemeinderat hatte im Oktober beschlossen, ein Tempolimit auf der Bundesstraße am südlichen Ortseingang ab der Max-Aicher-Arena auf dem Klageweg durchzusetzen. Bisher ist dort die Geschwindigkeit auf 70 beschränkt. Das Ortsschild kommt trotz der zum Teil sehr straßennahen Bebauung erst kurz vor der Tankstelle. Nach diesem Ratsbeschluss hatte Bürgermeister Martin Hobmaier laut Gemeinde-Geschäftsleiter Walter Neudecker noch einmal mit dem Staatlichen Bauamt verhandelt. Nachdem man sich dann auf gütlichem Weg auf den Einbau der Verkehrsinsel geeinigt hat, habe man von der Klage abgesehen.

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Ein wichtiger Nebeneffekt der Verkehrsinsel ist laut Hobmaier das Ausbremsen der Autos mit überhöhter Geschwindigkeit: »Die Raser werden sicher zurückschalten müssen.« Die Gemeinde Inzell müsse einige kleinere Erdbewegungen übernehmen. Alles, was auf der Straße passiert, zahle das Staatliche Bauamt.

Der Baubeginn ist dem Bürgermeister zufolge im Frühjahr geplant. Zusammen mit der im Vorjahr neu errichteten Leitplanke zwischen einem Haus, das besonders nah an der Straße steht und der Fahrbahn gegenüber der Einmündung der Sulzbacher Straße erwartet sich Hobmaier eine deutliche Entlastung der Anwohner.

Diese kämpfen schon seit einigen Jahren um eine Verbesserung der Situation an der Bundesstraße. Seit der Eröffnung der Eishalle hat sich ihrer Ansicht nach die Situation verschärft, weil nicht nur auf den Schulbus wartende Kinder, sondern auch viele Fußgänger und Radfahrer auf dem Weg von der Arena und zurück gefährdet seien. vm