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Neue Stühle für rund 30 000 Euro

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Traunreut – Im Rahmen einer Neumöblierung des Sitzungssaals im Traunreuter Rathaus wurde vom Stadtrat auch der Wunsch nach einer Klima- und Lüftungsanlage geäußert. Dieser Wunsch hat sich aber aus Platzgründen zerschlagen. Nach Informationen der Verwaltung könnte die Anlage nur im unmittelbaren Bereich des Raumes installiert werden, weil eine Leitungsführung über den Mittelbau aufgrund der geringen Raumhöhe nicht möglich sei. Deshalb soll auf den Einbau einer Klima- und Lüftungsanlage verzichtet werden. Darauf verständigte sich der Bauausschuss in einer Sitzung.


Angeschafft werden sollen hingegen neue Stühle und Tische für den Sitzungssaal. Ein Probesitzen fand bereits statt und man legte sich auch schon auf einen Stuhl-Typ fest. Für rund 30 000 Euro sollen insgesamt 70 neue Stühle für den Sitzungssaal und die Galerie im Sitzungssaal sowie für das Fraktionszimmer angeschafft werden. Ein Angebot für neue Tische liegt noch nicht vor. Im Haushalt wurden für eine Neumöblierung insgesamt 60 000 Euro eingestellt.

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In der Sitzung wurde auch der Antrag der Firma Freitag Montagegesellschaft mbH & Co. KG abgesegnet, den Bebauungsplan des neuen Gewerbegebietes »Äugelwald« zu ändern beziehungsweise zu erweitern. Das an der Tittmoninger Straße in Traunreut ansässige Unternehmen möchte in das neu ausgewiesene Gewerbegebiet umsiedeln und dort neue Firmengebäude errichten. Nach Angaben des Geschäftsführers der Firma Freitag, Andreas Ludwig, gebe es gerade die Grundstücksverhandlungen mit der Stadt Traunreut. Sollten die Grundstücksverhandlungen positiv verlaufen und die Bauleitplanung in trockene Tücher gebracht werden können, geht Ludwig davon aus, dass im nächsten Frühjahr gebaut werden kann. Geplant sind ein Firmen- und Bürogebäude, ein Lager und eine Werkstatt.

Nachdem im Rahmen einer Ausschreibung für die Sanierung des Flachdaches am Rathaus keine Angebote abgegeben worden sind, müssen die Bauleistungen erneut ausgeschrieben werden. Nach Angaben der Verwaltung wurden die Vergabeunterlagen vom städtischen Bauamt erstellt und über das Ausschreibungssystem des Bayerischen Staatsanzeigers sechs Bewerbern zur Verfügung gestellt. Zur Angebotseröffnung Mitte Juli sei jedoch kein einziges Angebot eingereicht worden. Eine Firma habe der Verwaltung im Vorhinein eine Absage erteilt, von den anderen Firmen lägen keine Informationen vor. Deshalb wurde die Ausschreibung per einstimmigen Beschluss aufgehoben. Die Bauleistungen sollen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals ausgeschrieben werden. Die Sanierung umfasst das Flachdach einschließlich acht Lichtkuppeln im Mittelbau des Rathauses. Das Dach des Mittelbaus wurde Anfang der 1980er Jahre errichtet und seitdem nicht verändert.

Gebilligt wurden auch die Bauanträge der Firma BSH Hausgeräte GmbH und der Firma Dr. Johannes Heidenhain GmbH. Die BSH möchte östlich des Firmengeländes eine Lagerhalle bauen und die Firma Heidenhain beabsichtigt den Einbau von Test- und Büroräumen in den Labor- und Lagerflächen in einem Betriebsgebäude in Hochreit. Dadurch verändert sich die Fassade des Gebäudes. ga

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