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Neue Spiellandschaften begeistern

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Die Kinder sind begeistert: In allen vier Gruppenräumen der städtischen Kinderkrippe »Bunter Schmetterling« in Traunreut wurden Spiellandschaften nach dem sogenannten Schilling-Konzept eingebaut. (Foto: Rasch)

Traunreut – Klettern, verstecken, rutschen, kuscheln und vieles mehr: Kinder, Personal, Stadtverwaltung und Elternbeirat der Kinderkrippe »Bunter Schmetterling« sind begeistert von den neuen Bewegungs-Podest-Landschaften. Mit diesen kindgerechten Spiellandschaften wurden die Gruppenräume der städtischen Kinderkrippe optimiert. »Super, das ist richtig schön geworden«, schwärmt Wiebke Schweizer vom Elternbeirat.


Seit vergangener Woche sind alle vier Gruppenräume mit solchen Spiellandschaften nach dem sogenannten Schilling-Konzept ausgestattet. Die Podeste sind individuell auf die Gruppenräume zugeschnitten und unterstützen die Konzeption der Krippe, die sich an den Erkenntnissen der ungarischen Kinderärztin Emmi Pickler orientiert.

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Die Spiellandschaften stecken voller Fantasie: Sie enthalten Netze, Klettermöglichkeiten, verschiedene Spielzonen, Rückzugs- oder Schwingbereiche. Entwickelt wurde das Raumkonzept vom Unternehmensverbund »Kameleon, Schilling-Raumkonzepte, Schreinerei Moser Holz und Hobel«. Bei der Abstimmung der Planung wurde das Krippenpersonal mit einbezogen. »Wir haben Ideen aus unserer Sicht in die Planung mit einfließen lassen«, sagt Leiterin Gerti Huber, die von der Neuanschaffung ebenso begeistert ist wie die Kinder. »In den ersten drei Lebensjahren lernen die Kinder so schnell, so intensiv und umfassend, wie nie wieder in ihrem Leben.« Daher habe die Entfaltung der freien Bewegungsentwicklung in den Bewegungsspielräumen der Kinderkrippe eine besondere Bedeutung und stelle einen unschätzbaren Mehrwert für die Kinder dar.

Vor genau einem Jahr hatte der Hauptausschuss im Traunreuter Stadtrat dem Wunsch der Krippenleitung entsprochen und die Gelder dafür in Aussicht gestellt. Soweit möglich, sollte die Anschaffung aber auch durch Spenden und die Beteiligung des Elternbeirats mitfinanziert werden. Dass dies mit Spenden von heimischen Firmen gelungen ist, bestätigte Schweizer bei einem Ortstermin mit Bürgermeister Klaus Ritter und Gabi Maier von der Stadtverwaltung am gestrigen Dienstag. Alle vier Spiellandschaften kosten zusammen zirka 45 000 Euro. Im Rahmen eines Tags der offenen Tür im November sollen die Spiellandschaften der Öffentlichkeit vorgestellt werden. ga