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Neue Räume für den Trachtenverein »Chiemgau«

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Pfarrer Pierre Makanga weihte die neuen Vereinsräume des Trachtenvereins »Chiemgau« Feldwies und ein Kreuz, das dort an der Wand aufgehängt wird. (Foto: Flug)

Übersee. Die neuen Vereinsräume des Trachtenvereins »Chiemgau« Feldwies im Dachgeschoß des Wirtshauses Feldwies wurden eingeweiht und offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die kirchliche Weihe nahm Pfarrer Pierre Makanga vor. Im Anschluss an die Andacht klang die Eröffnung mit einem gemütlichen Beisammensein aus. Am Nachmittag öffneten die Trachtler die Türen, um der Bevölkerung die Räume zu präsentieren.


Hell und licht ist es oben unterm Dach im großen weiten Probenraum. Viel Holz gibt dem eine warme Atmosphäre. Außerdem sind dort eine moderne Küche und Toiletten, das Vereinsarchiv und ein Vereinsraum des Bulldogvereins Platz untergebracht.

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Als Trachtenvorstand Franz Gnadl auf den Werdegang hin zum neuen Probenraum zurückblickte, nannte er es »unkonventionell«, was dort geleistet worden ist. Gnadl erwähnte auch die Schwierigkeiten und hohen Hürden, die man überwinden musste. Sehr viel Arbeit und zusätzliches Geld seien nötig gewesen, ehe der Brandschutz gesichert war und die Abnahme geschafft worden ist.

Pfarrer Makanga sagte Dank für diesen schönen Probenraum und bat um den Segen »für alles, was hier geschehen wird«. Er sah das Werk als Zeichen großer Solidarität. Geistige und körperliche Gaben ermöglichen es dem Menschen, so etwas zu erschaffen, meinte er. Dafür sagte er dem Schöpfer Dank. Anschließend weihte er die Räume und ein Kreuz, das künftig im Probenraum hängen wird.

Bürgermeister Marc Nitschke überbrachte die Glückwünsche der Gemeinde. »Was lange währt, wird endlich gut« – unter dieser Überschrift habe das Projekt um den Probenraum gestanden. Große Hindernisse seien überwunden worden, ehe sich heute hier alle versammeln konnten. Nitschke sprach davon, wie nachträglich die Brandschutzmängel festgestellt worden sind. Ein Nutzungsverbot gegen einen Verein in der Gemeinde auszusprechen, habe weh getan. Aber »ungeheuerer Aufwand an Kraft, Initiative und viel Geld – auch der Gemeinde – haben die Abnahme ermöglicht. Peter Hilz vom Bulldogverein und Waltraud Gries vom Theaterverein schlossen sich den guten Wünschen an. Für die Überseer Trachtler überbrachte Josef Pfister Gruß und Geschenk. Die Bläser des Vereins und die Monte-Musi umrahmten die Feier musikalisch. Die Kinder- und Jugendgruppe sowie die Aktiven plattlten und tanzten für die Gäste. lukk