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Neue Nußdorfer Kinderkrippe eingeweiht

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Bei der Einweihung übergab Bürgermeister Hans Gnadl (links) symbolisch einen großen Schlüssel an (von rechts) Theresia Kraus, die Leiterin der Kinderkrippe, ihre Mitarbeiterin Carina Seehuber und Elisabeth Hirschau, Leiterin des Pfarrkindergartens St. Laurentius. (Foto: Volk)

Nußdorf. Mit einer Feierstunde ist die neue Nußdorfer Kinderkrippe eingeweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. Pater Liviu Romila segnete die Kinderbetreuungseinrichtung und spendete den kirchlichen Segen. Bürgermeister Hans Gnadl übergab symbolisch einen großen Schlüssel an Theresia Kraus und Carina Seehuber, die neue Leiterin der Kinderkrippe und deren Kollegin, sowie an Elisabeth Hirschau, die Leiterin des Pfarrkindergartens St. Laurentius.


Vier Krippenplätze sind jetzt noch frei

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Bürgermeister Gnadl sagte, der staatliche Auftrag, eine Kinderkrippe zu bauen, sei nun erfüllt. Nach einer Bedarfsermittlung zu Beginn des vorigen Jahres, bei der acht Plätze gemeldet worden waren, habe man sich entschlossen, eine Kinderkrippe für zwölf Betreuungsplätze zu bauen. Zunächst habe man auch daran gedacht, eine gemeinsame Kinderkrippe mit einer benachbarten Gemeinde zu bauen. Doch Pfarrer Mathias Häusl, der ehemalige Pfarradministrator im Pfarrverband, habe die Weichen gestellt, dass die Krippe auf Basis eines Erbpachtvertrages auf dem Gelände der Kirchenstiftung, neben dem Pfarrkindergarten, entstehen konnte. Der Betrieb läuft unter der Trägerschaft der Katholischen Kirchenstiftung.

In nur achtmonatiger Bauzeit wurde die Kinderkrippe gebaut. Für die Unterstützung und Abstimmung bei der Planung und die Zusammenarbeit während der Bauzeit dankte Gnadl der Kindergartenleitung und Georg Handwerker als Trägervertreter. Auch würdigte der Bürgermeister die saubere und zügige Arbeit aller beteiligten Handwerksbetriebe und das Verständnis der Nachbarschaft für die Belastungen während der Bauarbeiten.

Neues Gebäude ist lichtdurchflutet

Das neue, helle und lichtdurchflutete Gebäude mit Pultdach und Dachbegrünung hat einschließlich Möblierung 547 000 Euro gekostet. 324 000 Euro gewährte der Freistaat Bayern als Zuschuss. Der Rathauschef machte darauf aufmerksam, dass die vier freien Betreuungsplätze noch zu vergeben sind, gerne auch an Kinder und Eltern, die nicht aus der Gemeinde Nußdorf sind.

Elisabeth Hirschau, Leiterin des Pfarrkindergartens freute sich über die »wunderschönen Räume für die Erziehung, Bildung und Betreuung der Kinder« und unterstrich, dass die ersten drei Jahre im Leben eines Kindes die bedeutungsvollsten überhaupt sind.

Christof Grundner vom Architekturbüro Brüderl erläuterte die Grundzüge des Gebäudes. Der Kinderkrippe stehen 305 Quadratmeter Grundfläche zur Verfügung, sie ist barrierefrei und energetisch auf dem neuesten Stand der Technik gebaut. Er hoffe, so Grundner, dass das Haus bei allen, die es nutzen, Begeisterung auslöse.

Die Kinder des Pfarrkindergartens umrahmten die Feierstunde mit fröhlichen Liedern, wofür sich Gnadl mit einem Stofftier – einer Maus – bei jedem Kind bedankte. Und auch die Jüngsten, die ab September in die Kinderkrippe kommen werden, erhielten ein Geschenk. pv