weather-image
18°

Neue Laufbahn kostet über 100 000 Euro

0.0
0.0

Inzell. Am Ludwig-Schwabl-Sportpark wird momentan eine neue Laufbahn errichtet. Die Arbeiten mit Trassenverlegung wurden durch die Inzeller Firma Plereiter bereits begonnen, wie Bürgermeister Martin Hobmaier nun im Gemeinderat berichtete. Die Gesamtsumme der zu erwartenden Baukosten belaufe sich derzeit auf etwa 107 000 Euro brutto. Das sind deutlich mehr als im Haushalt veranschlagt.


Der Grund für die Verteuerung liegt in den problematischen Untergrundverhältnissen in der Böschung. Diese waren aufgefallen, als zuletzt Teile der Sportplatzentwässerung freigelegt wurden. Nun müsse laut Hobmaier ein tragfähiger Laufbahnuntergrund durch Kieskoffer hergestellt werden. Außerdem seien umfangreiche Querungen und Umschlüsse von Entwässerungsleitungen nötig.

Anzeige

Im Haushalt waren für die Laufbahn 62 000 Euro eingestellt worden. Diese Summe wird durch die aufwändigeren Arbeiten voraussichtlich um über 70 Prozent überschritten. Der Gemeinderat nahm die Kostenübersicht der Baufirma zur Kenntnis und genehmigte diese.

Bedenken wegen der ortsplanerischen Gestaltung gibt es seitens des Gemeinderates bei einem beantragten Reihen-Carport am Wohnhaus und Hotel Garni »Falkenstein«. Der Antragsteller plant für die bestehenden Parkflächen einen Reihen-Carport für acht Fahrzeuge mit einer Gesamtgröße von 133 Quadratmetern und einer mittleren Wandhöhe von 2,20 Metern entlang der Grundstücksgrenze zur Kreuzfeldstraße. Das Sichtdreieck an der Einmündung zur Adlgasserstraße bleibt frei. Eine mündliche Vorabstimmung zur Genehmigungsfähigkeit des Bauvorhabens fand bereits zwischen Architekt Franz Kamml aus Inzell und der Tiefbauverwaltung des Landratsamtes statt.

Das Vorhaben befindet sich laut Gemeindeverwaltung in einem Gebiet ohne Bebauungsplan. Die Erschließung ist aber vorhanden. Einwände von Nachbarn sind der Gemeinde nicht bekannt. Dennoch stimmten die Gemeinderäte einstimmig für die Zurückstellung der Entscheidung. Der Antragsteller soll dazu aufgefordert werden, das Bauvorhaben wegen der ortsplanerischen Probleme mit dem Kreisbaumeister zu besprechen. Die Abstimmung mit der Tiefbauverwaltung ist nach Ansicht der Räte hier nicht ausreichend.

Gebilligt wurde ohne Gegenstimme die Erweiterung eines Wohnhauses an der Prälat-Michael-Höck-Straße um etwa 20 Quadratmeter durch Überbauen der Garage sowie eine energetische Sanierung für das gesamte Gebäude.

Aus nicht öffentlicher Sitzung teilte Hobmaier mit, dass die Gemeinde mit der Stromversorgung Inzell eG einen Straßenbeleuchtungsvertrag und einen Stromliefervertrag abgeschlossen hat. vm