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Neue Kinderkrippe nimmt Betrieb auf

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Bergen. Nach der Fertigstellung des neuen Rathauses steht bereits das nächste Großprojekt in Bergen vor der Fertigstellung. Im Januar wird die neue Kinderkrippe ihren Betrieb aufnehmen. Die Einweihung der Einrichtung, die mit der Pelletsheizung der Grund- und Mittelschule versorgt wird, ist für den 7. Februar geplant. Dies kündigte Bürgermeister Bernd Gietl im Rahmen der jüngsten Gemeinderatssitzung an.


Da es zugleich die letzte Sitzung 2013 war, blickte Gietl in einer Art Jahresrückblick zurück und richtete zugleich den Blick auf 2014. Der Bürgermeister verwies neben den »Pflichtaufgaben« der Gemeinde, etwa Schwimmbad oder Hochfellnbahn, auch auf die finanzielle Unterstützung des Projektes »Wasserkraft Schlipflsee«. Außerdem erinnerte er an den Bebauungsplan Enthal zum möglichen Bau einer Photovoltaikanlage auf der ehemaligen Deponie durch den Landkreis Traunstein.

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Im vergangenen Jahr konnte die Gemeinde ihre finanzielle Situation weiter verbessern. So konnten unter anderem die Schulden weiter abgebaut werden. Es stehen allerdings bereits wieder die nächsten Investitionen an. So soll 2014 die Kläranlage modernisiert und erweitert werden. Außerdem wird der örtliche Hochwasserschutz weiter vorangetrieben. Bereits verabschiedet ist der Haushaltsplan für 2014. Die Bergener Bürgerversammlung ist am 22. Januar im Festsaal angesetzt.

Ein weiterer Tagesordnungspunkt der Gemeinderatssitzung war die Änderung der Hundesteuersatzung zum neuen Jahr. Dabei wurden die Gebühren für Hunde neu festgesetzt. Der erste Hund kostet nun jährlich 80 Euro (bisher 60 Euro), für den zweiten werden 120 Euro (100) und für jeden weiteren Vierbeiner ebenfalls 120 Euro (100) erhoben. Kampfhunde kosten 500 Euro, bisher waren dafür 300 Euro fällig. Das Gremium sprach sich einvernehmlich dafür aus. Beschlossen wurde auch die Ersatzbeschaffung eines Fendt- Bulldogs für den Bauhof.

Zum Abschluss ging Gietl noch auf die Kommunalwahl im März ein. Er selber wird aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen. Stattdessen stehen aber vier andere Bürgermeisterkandidaten zur Wahl. Außerdem werden nach derzeitigem Stand vier Listen mit je 16 Gemeinderatskandidaten aufgestellt. »Das ist ein erfreuliches Zeichen der Demokratie«, so Gietl. OH