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Neue Heizung für Kindergarten und Arzthaus

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Grassau. Die umweltbelastenden Ölheizungen im Rottauer Arzthaus wie auch im benachbarten Kindergarten sollen durch eine gemeinsame Pelletheizung und thermische Solaranlage ersetzt werden. Einstimmig entschied sich der Rat für die energetische Sanierung der beiden Gebäude mit Kosten von rund 115 000 Euro.


Eingangs erinnerte Bürgermeister Rudi Jantke an das energetische Gutachten gemeindlicher Gebäude. Der Arbeitskreis »Erneuerbare Energien« hatte eine Prioritätenliste erstellt. Nachdem eine Sanierung des Rot-Kreuz-Gebäudes nicht mehr aktuell ist, da dort ein Neubau erfolgt, kann nun die energetische Sanierung des Rottauer Kindergartens und des Arzthauses in Angriff genommen werden.

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Die Ölheizung im Kindergarten ist mittlerweile 23 Jahre und die des Arzthauses sogar 26 Jahre alt. Eine neue Heizanlage, so Jantke, würde sich bereits nach zwölf Jahren amortisieren. Planer Christoph Goy erklärte, dass nur eine Biomasseanlage für beide Gebäude, verbunden mit einer Fernwärmeleitung, ratsam sei. Beide Gebäude sollten zudem eine Solaranlage erhalten, die zugleich heizungsunterstützend betrieben werden können.

Nach einem Kosten-Nutzenvergleich riet der Planer zu einer Pelettheizung. Ohne Solaranlage würde sich die neue Heizung bereits nach zwölf Jahren amortisieren. Mit Solarunterstützung sogar bereits nach weniger als elf Jahren.

Zur Solaranlage ergänzte Xaver Schreiner (SPD), dass die Trinkwasserversorgung hinsichtlich der Legionellenschutzverordnung ohnehin erneuert werden muss und dies dann mit dem Einbau der Solaranlage gemeinsam erfolgen kann. Die für den Neubau des Rotkreuzgebäudes im Haushalt vorgesehenen 800 000 Euro werden heuer nicht mehr abgerufen werden. Aus diesem Topf könne, so Jantke, die Investitionssumme von 115 000 Euro für die neue Heizanlage genommen werden. Damit wäre die Sanierung ohne Kreditaufnahme zu bewerkstelligen. Die neue Heizung soll bereits in den Sommerferien eingebaut werden. tb

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