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Neue Häuser an der Westendstraße geplant

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Auf diesem Grundstück an der Westendstraße sollen zwei Wohnhäuser mit jeweils acht Wohneinheiten entstehen. Das dort derzeit noch stehende Haus soll abgerissen werden. (Foto: Rasch)

Traunreut – Die Erneuerung des Treppenaufgangs zur Wasserrutsche im Franz-Haberlander-Freibad wird von der Schlosserei Flunk durchgeführt. Den Auftrag genehmigte der Bauausschuss in seiner Sitzung per einstimmigen Beschluss. Erneuert werden nur die Stufen und das Geländer. Die sogenannten Pylonen (Stützen) sind noch gut in Schuss und sollen nur neu lackiert werden.


Nach Angaben der Stadtverwaltung wurden von zehn Firmen Vergabeunterlagen angefordert. Vier Angebote wurden fristgerecht zur Angebotseröffnung Anfang Februar vorgelegt. Die Schlosserei Flunk gab als Mindestbieter ein Angebot in Höhe von knapp 80 000 Euro ab und lag damit 9000 Euro unter der ursprünglichen Kostenberechnung von 89 000 Euro. Der Zweitbieter hätte 87 870 Euro verlangt und der Drittbieter knapp 97 000 Euro. Mit den Arbeiten soll spätestens Mitte März begonnen werden, um zum Auftakt der Freibadsaison fertig zu sein.

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Stadtrat muss über Neubauten entscheiden

Vorberatend genehmigt wurde eine Änderung des vor über vier Jahren in Kraft getretenen Bebauungsplans »Westendstraße«. Dabei handelt es sich um das Grundstück, auf dem ursprünglich das PurVital-Altenwohnheim entstehen sollte, das dann an der Adalbert-Stifter-Straße gebaut wurde. Auf dem Gelände sollen jetzt zwei Häuser mit jeweils acht Wohneinheiten entstehen. Als wesentliche Änderung ist vorgesehen, die Dachgeschoße zurückzusetzen, um die entstehende Fläche als Dachterrasse nutzen zu können. Die neuen Festsetzungen, die ohne längere Diskussion mitgetragen wurden, müssen aber noch vom Stadtrat in seiner Sitzung am nächsten Donnerstag abgesegnet werden.

Gleiches gilt für die empfohlene Erweiterung und Änderung des Bebauungsplans »Fasanenjäger« in Stein. Dabei handelt es sich um die Ausweisung einer zusätzlichen Bauparzelle am Ende der Sonntagshornstraße im Wohngebiet Fasanenjäger. Dem Stadtrat werden weitere Anträge empfohlen: Der Bau einer Ausstellungshalle auf dem Gelände eines Holzfachhandels in Hörpolding soll über eine sogenannte Klarstellungs- und Einbeziehungssatzung ermöglicht werden und für den Ortsteil Steineck soll eine Außenbereichssatzung aufgestellt werden. Durch eine Bauleitänderung soll der Bau eines Zwei- beziehungsweise Einfamilienhauses ermöglicht werden.

Das Einfamilienhaus ist auf einem Grundstück vorgesehen, auf dem sich Silage-Wände befinden, die aber nicht mehr genutzt werden. Das Zweifamilienhaus soll zwischen zwei bestehenden Mehrfamilienhäusern errichtet werden. Nach Angaben der Verwaltung spreche sich auch das Landratsamt für eine Außenbereichssatzung aus, zumal der Ortsteil Steineck nicht mehr überwiegend landwirtschaftlich geprägt sei. Der Umgriff der Satzung soll sich aber eng an den bereits baulich vorgeprägten Bereichen orientieren. Keine Einwände erhob das Gremium gegen die 12. Änderung des Flächennutzungsplans der Gemeinde Nußdorf zur Darstellung einer allgemeinen Wohnbaufläche im Norden von Nußdorf.

Firma Zerzog möchte neue Leichtbauhalle aufstellen

In der Sitzung wurden auch zwei zusätzliche Tagesordnungspunkte vorberatend behandelt und abgesegnet. Die Firma Zerzog an der Tittmoninger Straße möchte eine demontierbare Leichtbauhalle aufstellen und hat einen Antrag auf Erteilung einer Ausnahme von der Veränderungssperre eingereicht. Nach Auffassung der Verwaltung unterliegt das Vorhaben nicht der innenstadtrelevanten Traunreuter Sortimentsliste, sodass eine Ausnahme erteilt werden könne. Weiter hieß es, dass die Firma vom Landratsamt Traunstein aufgefordert worden sei, die bestehende Leichtbauhalle auf dem firmeneigenen Grundstück wegen brandschutzrechtlicher Erwägungen zu entfernen.

Um eine Stellungnahme als Nachbargemeinde hatte die Gemeinde Seeon-Seebruck im Rahmen einer Flächennutzungsplanänderung gebeten. Die Gemeinde will durch die Aufstellung eines Bebauungsplans die bestehenden Anlagen der Elektrizitätsgenossenschaft Alzgruppe und der Brauerei planungsrechtlich sichern. ga