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Neue gelbe Schilder weisen den Weg

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Die neuen gelben Schilder geben künftig Auskunft über verschiedene Wanderstrecken, Schwierigkeitsgrad und Dauer der Wanderung. Bauhofleiter Hans Weißenbacher (von links), Touristinformationsleiterin Christiane Lindlacher und Gebietsbetreuer im Ökomodell, Stefan Kattari, haben sich die neuen Schilder am Golfplatz angesehen. (Foto: T. Eder)

Grassau. Die ersten 120 gelben Wanderschilder stehen bereits in Grassau. Sie werden die in den nächsten Jahren einheitlich im Achentalraum den Weg weisen. Initiiert wurde diese im Alpenraum einheitliche Beschilderung vom Ökomodell Achental. Das Erfassen der Wege, das Aufstellen sowie die Kosten zu tragen, ist Aufgabe der Gemeinde.


Touristinformationsleiterin Christiane Lindlacher und der Gebietsbetreuer Ökomodell, Stefan Kattari, nahmen nun die ersten Schilder in Augenschein. Auf den gelben Schildern sind umfangreiche Informationen enthalten. So werden der Weg, die Schwierigkeit und auch die Dauer der Wegstrecke beschrieben. Zusätzlich wird auf das Zentrum und auf Parkmöglichkeiten verwiesen. Auch der Schwierigkeitsgrad ist enthalten. Die Wegnummer kann dem Chiemgau Wanderführer entnommen werden, der wiederum in allen Touristinformationen aufliegt. Auch Themenwege – wie etwa der Jakobsweg – werden beschrieben.

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Christiane Lindlacher erklärte, dass eine Vollzeitkraft vier Monate damit beschäftigt war, die Wegstrecken zu erfassen und die nötigen Daten aufzunehmen. Der gemeindliche Bauhof habe das Aufstellen der Schilder übernommen. Wichtig seien die Wegschilder vor allem in Golfplatznähe gewesen, da hier viele Wanderer spazieren und kein Weghinweis vorhanden war. Mittlerweile sind die neuen Schilder im Grassauer Ortsgebiet aufgestellt. Es folgen Grafing, Mietenkam, danach die Bergwege und letztlich auch Rottau. Ganz bewusst wurde auf Holz als Material verzichtet, damit die Schilder möglichst lange erhalten bleiben und der Witterung trotzen können. Der runde Schildermast aus Metall ermögliche es, die Schilder perfekt auszurichten.

120 Schilder sind bereits montiert. Weitere 500 Schilder werden in der nächsten Zeit folgen. Für die neue Beschilderung wurden im Haushalt 18 000 Euro eingestellt. Bauhofleiter Hans Weißenbacher, der das Aufstellen koordinierte, zeigte sich angetan. Auch für den Bauhof, der zwar momentan sehr damit beschäftigt sei, werde die Arbeit erleichtert, denn das ständige Herrichten der hölzernen Wegeschilder habe viel Aufwand und Zeit gekostet. tb