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Neue Friedhofsatzung in Siegsdorf verabschiedet

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Siegsdorf. Eine neue Friedhofssatzung für die Friedhöfe in Siegsdorf und Eisenärzt hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung verabschiedet. Demnach steigen die Kosten für ein Einzel- beziehungsweise Familiengrab leicht auf jährlich 43 beziehungsweise 86 Euro. Neu festgelegt hat das Gremium auch die Bestattungsgebühren – von der Graböffnung und -schließung über die Sargträger und Grabdekoration bis hin zum Lautsprechereinsatz und dem Aufstellen von Kranzträgern. Die genauen Kosten dafür sind in der neuen Gebührensatzung der Gemeinde nachzulesen.


Im Rahmen des LEADER-Förderprogramms werden Fördermittel zur Gestaltung der Wanderwege neu beantragt. Ziel ist es dabei, an den verschiedenen Ausgangspunkten in Eisenärzt (Freizeitgelände/ Bahnhof), Hammer (Wagenau), Vogling (Feichten und Feilenreit) und Maria Eck Informationstafeln zu errichten, die die Wanderer über die unterschiedlichen Wandermöglichkeiten informieren. Die Gemeinde Siegsdorf übernimmt an der kalkulierten Gesamtsumme von rund 37 000 Euro bis zu 18 500 Euro; der Rest unterliegt der Finanzierung aus dem LEADER-Förderprogramm. Darüber hinaus verpflichtet sich die Gemeinde, nach Umsetzung der Einrichtungen, die laufenden Kosten wie Pflege und Unterhalt für den Bindungszeitraum vollständig zu übernehmen.

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Die Breitbandversorgung in der Gemeinde bleibt auch weiterhin ein wichtiges Thema. Bürgermeister Thomas Kamm berichtete, dass sich die geplante Fertigstellung zur Verbesserungen der Breitbandversorgung in den gemeindlichen Außenbereichen voraussichtlich bis Mai 2013 verzögern wird. Die Telekom würde das unter anderem mit einem erschwerten Aufwand beim Einziehen der Kabel in die bereits verlegten Leerrohre begründen. Die Mitarbeiter der Telekom würden sich bemühen, das Projekt bis Ende Februar 2013 abzuschließen. Eine Fertigstellung bis Ende Mai 2013 sei aber als gesichert zu betrachten, so Kamm.

Gremium genehmigte drei Bauanträge

Außerdem wurden drei Bauanträge verabschiedet. In Hammernock in Hammer soll anstatt der bestehenden Holzlege ein Garagengebäude entstehen, das als Grenzbau geplant ist. Das Gebäude mit den Ausmaßen von 9,26 auf 8,0 Meter soll so in den Hang integriert werden, dass aus nordwestlicher Richtung nur noch das Dach sichtbar ist. Durch die Schaffung von zusätzlichen drei Stellplätzen und der Zustimmung der Grundstücksnachbarn gab es auch seitens der Gemeinde keine Einwände.

Der Antrag auf Errichtung eines Quergiebels in Unterwagenau fand ebenfalls die Zustimmung der Gemeinde; durch den Umbau sollen zwei zusätzliche Kinderzimmer entstehen.

Eine Bebauungsplanänderung wurde notwendig wegen eines Neubaus eines Sechsfamilienhauses durch die Firma Hörterer & Planer in Hörgering. Geplant ist ein Wohnhaus mit den Ausmaßen von 16 auf 14 Metern; zur besseren Nutzung des Dachgeschoßes ist ein Quergiebel auf der Südseite vorgesehen. Dem Antrag wurde zugestimmt. hw

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