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Neue Fenster für die Grundschule sind beschlossene Sache

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Schleching. Für die Grundschule wurde beschlossen, die renovierungsbedürftigen Fenster in den Sanitärräumen, im Lehrerzimmer und im Musikraum auszutauschen. Das ist notwendig auch unter dem Aspekt der energetischen Verbesserung, hieß es in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats.


Wieder einmal stand der Bebauungsplan »Mühlau – Alte Gärtnerei« auf der Tagesordnung. Es ging um die Neugliederung der Grundstücke. Hatten die beteiligten Behörden meist keine Bedenken, hatte ein Nachbar der künftigen Baugrundstücke sehr viele Bedenken. So kritisierte er die »Bebauungsdichte wie in der Großstadt« und den damit verbundenen Wertverlust seines Anwesens sowie den dann fehlenden »freien Ausblick auf die Berge«. Dem konnte der Gemeinderat nicht folgen, denn ein »Recht auf freien Ausblick« gebe es nicht und es sei auch im Sinne der Gemeinde, diese Baulücke zu schließen, um das städtebauliche Ziel, den Bedarf an Grundstücken für Einheimische und junge Familien zu decken, zu erreichen.

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Bezüglich des für den Nachbarn ungünstigen Höhenniveaus sowie der problematischen Oberflächenentwässerung hat der Rat nochmals einen Ortstermin anberaumt.

Um ein weiteres Nachbarschaftsproblem ging es bei dem Antrag des Besitzers einer Hälfte eines Zweifamilienhauses in Raiten. Wie bereits an der einen Haushälfte, soll anstelle der bisherigen Überdachung der Balkon auch an der anderen Haushälfte fortgeführt werden. Dem konnte der Rat zustimmen unter der Voraussetzung, dass der Balkon einheitlich aussieht, so wie es die örtlichen Gestaltungsvorschriften vorsehen. Die ablehnende Haltung des Nachbarn stützt sich auf Privatrecht, die Beurteilung dieser Belange wurde der unteren Bauaufsichtsbehörde vorbehalten.

Für den Bebauungsplan »Schleching Krimm« wurde im März das Änderungsverfahren beschlossen. Im Zuge der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange hatten die meisten Ämter keine Bedenken oder sie konnten mit Verweisen auf den Baubauungsplan erledigt werden. So blieb nur der Einwand des Amtes für Landwirtschaft und Forsten, das auf die Nähe zum Wald und die damit verbundenen Gefahren wie unter anderem Baumbruch und Feuergefahr hinwies. In einem Beschluss wurde festgehalten, dass die Haftungsfragen zivilrechtlich zu klären und die gesetzlichen Feuerschutzvorschriften einzuhalten sind.

Für den Straßenbau am Landerhausener Weg hat der Rat die Kostenvereinbarung zur Kenntnis genommen und stimmt unter der Voraussetzung zu, dass die betroffenen Eigentümer die Kostenübernahme unterzeichnen. Vom Landratsamt Traunstein wurde ein Schreiben verlesen, in dem gegen den Nachtragshaushaltsplan 2013 (wir berichteten) keine Bedenken bestehen.

Für die Festwoche »150 Jahre Musikkapelle Schleching« vom 31. Mai bis 9. Juni hat die Festgemeinschaft einen Antrag auf Befreiung von der Lärmschutzverordnung gestellt. Beim Bieranstich am Freitag, 31. Mai, darf die Musik bis 0.30 Uhr dauern und die Bar bis 2 Uhr geöffnet sein. Am Festabend, Samstag 1. Juni, wird die Erlaubnis erweitert für die Musik bis 1 Uhr und die Bar bis 3 Uhr. Am Festsonntag, 2. Juni, darf die Bar bis 1 Uhr geöffnet sein und für das »Lustige Tanzen« am Freitag, 7. Juni, darf die Musik bis 0.30 Uhr dauern und die Bar bis 2 Uhr geöffnet sein.

Für das »Sechs-Vereine-Preisplattln« am Samstag, 6. Juni, darf die Musik bis 0.30 Uhr spielen und die Bar ist bis 3 Uhr geöffnet. 30 Minuten vor Ende des Barbetriebs muss der Ausschank eingestellt werden.

Nach einer Ortsbesichtigung im Dorfladen stimmte der Rat nach längerer Diskussion überein, das gesamte Erdgeschoß für den Dorfladen zu nutzen. Entsprechende Umbaumaßnahmen werden überlegt. wun