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Neue Außenanlagen für Schule vorgestellt

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Teisendorf – Knapp 290 000 Euro möchte die Marktgemeinde Teisendorf, insgesamt in die Erneuerung der Außenanlagen der Franz-von-Agliardis-Schule Teisendorf investieren. Die Planung des Umgriffs der Turnhalle in drei Bauabschnitten wurde nun von Landschaftsarchitekt Hannes Krauss vom Laufener Büro »Die Grille« im Bau- und Umweltausschuss vorgestellt. Gemäß einstimmigem Beschluss empfiehlt der Ausschuss dem Gemeinderat, nach dem ersten Bauabschnitt auch die zwei weiteren an das Büro »Die Grille« zu vergeben.


Die Außenanlage der Schule soll möglichst zusammen mit den Außenanlagen der Turnhalle gebaut werden. Die Haushaltsmittel in Höhe von 180 000 Euro – brutto und inklusive Planungskosten – für die Bauabschnitte zwei und drei sollen im Haushalt 2017 eingestellt werden.

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Der erste Bauabschnitt (BA 1) »unmittelbarer Umgriff um die Turnhalle« ist bereits bei der Planung der Turnhalle berücksichtigt. Die Kosten in Höhe von 140 000 Euro sind ebenfalls schon eingeplant. Es entstehen ein gefasster Eingangsplatz vor dem Haupteingang der Turnhalle mit Sitzgelegenheiten, der auch vom Parkplatz her durch Blockstufen erschlossen wird, sowie ein Streetballplatz mit zwei Körben.

Zwei Spielinseln und Spielgeräte

Bauabschnitt zwei (B 2) betrifft den weiteren Umgriff südlich der Turnhalle. Die optische Überleitung durch einen geschwungenen Weg, Pflasterung und Pflanzungen ist bereits in BA 1 berücksichtigt. In BA 2 sollen zwei Spielinseln, zwei tropfenförmige Kiesflächen mit Spielgeräten als Inseln in der Wiese, geschaffen werden. Der befestigte Übergang zu diesen Inseln wird mit Rasengittersteinen gebaut. Feine Rieselsteine bilden einen Fallschutz.

Die linke Insel soll das vorhandene Klettergerüst und sogenannte Balancierhölzer enthalten. Die rechte Insel soll mit einem lang gestreckten Kletter- und Seilparcours sowie einer sogenannten Kirta-Schaukel ausgestattet werden. Auf diese Weise können durch die Gestaltung des Umgriffs der erweiterten Turnhalle endlich die von den Schülern lang ersehnten Spielgeräte aufgestellt werden und das ganze Areal auch für die Schule genutzt werden.

Obstbäume sollen gepflanzt werden

Am Übergang zwischen Buswendeplatz und Lindenallee könnten nach Vorschlag des Planungsbüros Obstbäume gepflanzt werden, die auch für den Schulunterricht verwendet werden könnten. Noch weiter südlich soll ein begrünter Bolzplatz entstehen. Die Planung wurde bereits mit der Schulleitung abgesprochen. Die geschätzten Kosten hierfür betragen brutto 108 000 Euro.

Bauabschnitt drei (BA 3) betrifft den Gehweg und die Parkplätze an der Lindenallee. Der Gehweg an der Lindenallee soll verschwenkt werden und näher Richtung Turnhalle rücken. Dadurch könnte Platz für elf weitere Parkplätze direkt an der Lindenallee geschaffen werden. Zwischen Gehweg und Parkplätzen soll ein Grünstreifen mit einer Hecke oder einer anderen Bepflanzung entstehen. Die Parkplätze sind mit einer Tiefe von etwa sieben Metern vorgesehen. Dadurch könnten die Autos weiter nach vorne fahren, sodass ihre Hinterteile den optischen Eindruck der Allee nicht mehr stören.

Der Aushub zwischen den Linden soll manuell erfolgen, damit das Wurzelwerk der Bäume nicht verletzt wird. Die Stellplätze sollen mit Rasenfugenpflaster befestigt werden. Die Kosten für BA 3 werden vom Büro Krauss auf 41 000 Euro brutto geschätzt.

Danach wurde die Planung noch vom Gremium diskutiert. Das Ergebnis: In die Planung sollen noch zwei weitere Parkplätze im südlichen Bereich der Lindenallee aufgenommen werden, sodass insgesamt 13 Parkplätze entstehen. Die Bäume sollen nicht alle sofort gepflanzt werden. Eventuell könnten Pflanzungen bei schulischen Veranstaltungen erfolgen.

Fahrzeuge sollen nicht auf Gehwege fahren können

Bei BA 3 ist auf Wunsch der Ausschussmitglieder sicherzustellen, dass die Fahrzeuge nicht auf die Gehwegfläche oder auf die Grünfläche fahren können. Und auf den Grünstreifen zwischen Parkplätzen und Gehweg sollen noch Sitzquader ohne Lehne zum Ausruhen vorgesehen werden. Beim Versetzen von Natursteinen wurde statt Bindekies Beton in den Fugen gewünscht. Die Bauabschnitte zwei und drei sollen möglichst mit den Arbeiten von BA 1 koordiniert werden, um Synergieeffekte zu nutzen.

Um die Voraussetzungen hierfür zu schaffen und die Haushaltsmittel für 2017 anmelden zu können, sollen Planung und Bau in der nächsten Marktgemeinderatssitzung beschlossen werden. vm