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Neue Überdachung an Grundschule

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Surberg. Da die Überdachung für die Fahrräder an der Grundschule Surberg nicht mehr passend, zu klein und darüber hinaus auch reparaturbedürftig ist, fasste der Surberger Gemeinderat einstimmig den Grundsatzbeschluss, eine neue Überdachung zu errichten. Sie soll sowohl als Unterstellmöglichkeit für die Kinder während der Pause und beim Warten auf den Schulbus als auch zum Unterstellen von Fahrrädern dienen. Die erforderlichen Mittel werden im Haushalt 2013 bereitgestellt.


Bürgermeister Josef Wimmer erklärte dazu, der Bauausschuss habe sich vor Weihnachten vom miserablen Zustand der Überdachung überzeugt und sich bereits verschiedene Gedanken gemacht. Claudia Spohn merkte an, dass ein so großer Fahrradständer wie bisher nicht mehr gebraucht werde, weil nicht mehr so viele Schüler mit dem Fahrrad kämen. Sie warf auch die Frage nach einem anderen Standort auf, da der Schulbus während der Pause direkt durch die Schüler fahre. Vielleicht könnte man etwas im bestehenden Pausenhof gestalten.

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Hubert Anfang sprach sich dagegen für den bisherigen Standort aus, weil dort eine befestigte Fläche sei. Zweiter Bürgermeister Manfred Schallinger vertrat die Ansicht: »Entscheidend ist doch, was die Schulleitung will.« Der Bauausschuss wird deshalb mit dem Planer, dem Elternbeirat und dem Schulleiter über Form, Größe und Ausführung sprechen.

Ferner stellte Architekt Hermann Aiblinger drei Varianten für den vorgesehenen Bau einer behindertengerechten Eingangsrampe bei der Grundschule für die Schüler der Förderklasse vor. Möglich wäre die Rampe über den Haupteingang an der Südseite, die zudem einen Lifter im Treppenhaus erfordert. Weitere Möglichkeit wäre eine aufwändige Eisenkonstruktion an der Nordseite, die eine neue Tür und damit eventuell auch gleich eine Fassadendämmung beinhaltet. Dritte Möglichkeit wäre ein Zugang mit einem Lift zwischen der Schule und der Turnhalle.

Bernd Stitzl meinte, Inklusion bedeute auch Hilfe durch die nicht behinderten Mitschüler. Er stellte daher die Frage in den Raum. »Brauchen wir eine 100-Prozent-Lösung?« Der Gemeinderat beschloss daher, dass die verschiedenen Varianten zusammen mit den Architekten, der Schulleitung, den Lehrern der Förderklasse, dem Elternbeirat, dem Behindertenbeauftragten und dem Förderverein der Grundschule besprochen werden sollen.

Die Gemeinderäte befassten sich mit dem Antrag eines Grundstückbesitzers in Hufschlag, das Verfahren zur Änderung des Bebauungsplans »Hufschlag« weiterzuführen. Der Gemeinderat hatte im Dezember einen Billigungs- und Auslegungsbeschluss gefasst. Während der Auslegungsfrist sei jedoch von mehreren Personen Einspruch dagegen erhoben und die beantragte Bebauungsplanänderung abgelehnt worden, so der Bürgermeister.

»Bevor der Gemeinderat darüber entscheidet, sollte geprüft werden, ob angesichts der massiven Einsprüche die Fortführung des Änderungsverfahrens überhaupt Sinn macht. Von den Nachbarn wird nämlich die ersatzlose Einstellung des Verfahrens beantragt«, erklärte Wimmer. In mehreren Sitzungen des Bauausschusses und in einer Anliegerbesprechung sei man zu dem Entschluss gekommen, das Änderungsverfahren ersatzlos zu streichen. Die Gemeinderäte stimmten für die Streichung.

Anschließend wurde noch Viktoria Erk einstimmig zur Vertreterin der Standesamtsleitung ernannt. Bjr