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Neubau des Kindergartens St. Marien genehmigt

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Siegsdorf – Der Siegsdorfer Gemeinderat stimmte den Plänen für den Neubau des Kindergartens St. Marien einhellig zu. Wie bereits mehrmals berichtet, haben sich die Gemeinde und die Kirchenstiftung »Maria Unbefleckte Empfängnis« darauf geeinigt, den Kindergarten St. Marien an der Blaue-Wand-Straße durch ein neues Gebäude zu ersetzen.


Die Kirchenstiftung hat nun im Gemeinderat die Pläne eingereicht, um das Projekt zeitlich voranzutreiben. Das neue Gebäude soll unmittelbar hinter dem Kindergarten auf einem Grundstück der Gemeinde errichtet werden. Das Gebäude ist auf der Nordseite 40,59 Meter lang, 67,42 Meter auf der Südseite. Breit ist das Gebäude ungefähr 20 Meter. Der Baukörper passt sich an den Zuschnitt des Grundstücks an.

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Die Außenwände zur Bundesstraße und nach Norden zur Autobahn werden als natürlicher Lärmschutz genutzt. Das Dach des trapezförmigen Gebäudes, das sich mit den Gruppenräumen direkt nach Süden ausrichtet, wird als leicht geneigtes Pultdach ausgeführt und soll vielleicht eingegrünt werden.

Im Erdgeschoß werden vier Gruppen mit den dazugehörigen Sanitär- und Nebenräumen untergebracht, im Obergeschoß entstehen eine weitere Gruppe sowie die Hort-Betreuung, die Küche und die Personalräume. Auch der Zugang, der künftig über die Von-Kohlbrenner-Straße erfolgt, mündet direkt ins Obergeschoß. Im Osten wird das Gelände entlang der Bundesstraße von einer circa 60 Meter langen Lärmschutzwand geschützt.

Der Kindergartenbetrieb kann während der Bauphase weitergeführt werden. Erst nach dem Umzug, der für den Kindergarten-Start im Herbst 2016 geplant ist, erfolgen der Abriss des derzeitigen Hauses und die Umgestaltung der Freiflächen.

Mehrere Gemeinderäte hatten Einwände und Anregungen zur vorliegenden Planung, wobei die Gestaltung der langen Schallschutzwand, die Heizung und die Schalldämmung des Gebäudes sowie die Dachgestaltung Fragen aufwarfen. Bürgermeister Thomas Kamm beendete die Diskussionen mit dem Hinweis, es handele sich hier um die Genehmigungspläne, die diskutierten Details seien zum großen Teil Bestandteil der nachfolgenden Eingabepläne. Außerdem verwies er zur kritisierten Dachform auf den Beschluss des Gemeinderats vom Frühjahr, der mit diesem Plan sein Einverständnis zur Kostenbeteiligung der Gemeinde und zur weiteren Planung gegeben hatte.

Über die offensichtlich nicht eingeplanten Erwachsenen-WC im Hortbereich und die Einhaltung der Energieeinsparverordnung bei der Wärmedämmung wird das Gremium baldmöglichst informiert. FK