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Neuaufbau, Verbreiterung und Begradigung

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Ab hier wird die stark verschwenkte Straße von Selberting nach Voitswinkl begradigt. Ihr schlechter Zustand, wie hier zu sehen, ist der Grund für den 686 000 Euro teuren Neubau. (Foto: Eder)

Wonneberg – Lange Zeit hat Bürgermeister Martin Fenninger sich darum bemüht, ungezählte Termine und Gespräche waren notwendig, jetzt aber freut er sich auf einen baldigen Beginn der Baumaßnahmen an der Straße von Fritzenweng in Richtung Voitswinkl und Selberting. Konkret ausgebaut wird die Strecke von Fritzenweng nach Voitswinkl und von dort weiter auf der einen Seite in Richtung Lauter bis zur Gemeindegrenze, auf der anderen Seite bis nach Selberting.


In einem Gespräch mit unserer Zeitung informierte Fenninger über Details. Nach der Submission Mitte August und nach der Vergabe am 20. August an die Firma Swietelsky aus Traunstein sollen die Bauarbeiten Anfang bis Mitte Oktober beginnen. Die Angebotssumme von 686 000 Euro sei deutlich niedriger als die Kostenschätzung. 68 Prozent gibt es als Zuschuss vom Amt für ländliche Entwicklung. Zu der Bausumme kommen noch Planungs- und Verwaltungskosten in Höhe von gut zehn Prozent dazu.

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Die rund 1,8 Kilometer lange Straße wird nicht nur komplett neu aufgebaut, sondern sie wird teilweise auch begradigt, und Buckel werden entschärft, nicht zuletzt bei dem steilen Stück am Voitswinkler Berg. Die Straße selbst wird von 2,60 Meter auf 3,50 Meter ausgebaut. Links und rechts wird ein jeweils 75 Zentimeter breites Kiesbankett angelegt. Beim Straßenbau sollen auch Kabel für die Breitbandversorgung verlegt werden.

In der Ortschaft Voitswinkl wird die neue Straßentrasse außen am Anwesen der Familie Pletschacher, also westlich des Schuppens und des Fahrsilos, vorbeigeführt; dadurch ist der gesamte landwirtschaftliche Betrieb künftig auf einer Straßenseite angesiedelt. Und auch das von Voitswinkl in Richtung Selberting führende Straßenstück verändert sich: Der bisherige große Schwenk wird begradigt. Der neue Verlauf ist schon beim Bau der Wasserleitung durch die Surgruppe vorgegeben worden: Die Rohre sind bereits am künftigen neuen Straßenverlauf verlegt worden. Bevor diese neuen Straßentrassen möglich waren, mussten zwischen den betroffenen Bauern einige Grundstücke hin- und hergetauscht werden.

An der Straßenbau-Maßnahme ist auch die Gemeinde Surberg beteiligt. Die letzten rund 200 Meter vor Selberting, das bereits zu Surberg gehört, werden von ihr getragen. Gebaut werden soll, solange es die Witterung erlaubt. Heuer nicht mehr in Angriff genommen wird die Strecke von Voitswinkl bis zur Gemeindegrenze in Richtung Lauter. Jedoch soll die Gesamtmaßnahme laut Fenninger bis Sommer 2017 fertig sein.

Der Bürgermeister hofft auf eine problemlose Baumaßnahme, in der im Übrigen auch einige Wasserrückhalte-Maßnahmen enthalten sind. Dies ist auch der Grund dafür, dass das Amt für ländliche Entwicklung den relativ hohen Zuschuss von 68 Prozent gewährt hat. he

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