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Netzwerk Umweltbildung Chiemgau

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Umweltbildner aus den Landkreisen Traunstein und Rosenheim haben sich in Aschau getroffen, um über die weitere Vernetzung zu diskutieren. Dabei beschlossen sie, die Zusammenarbeit mit einem Kooperationsvertrag auf festere Füße zu stellen.


Es wurde intensiv über die weitere Vernetzung der Mitglieder diskutiert. Umweltbildner sind in vielen Bereichen tätig und haben das gleiche Ziel: das Verständnis für ökologische Zusammenhänge einer breiten Bevölkerungsschicht zugänglich zu machen. Aus der Taufe gehoben wurde das »Netzwerk Umweltbildung Chiemgau« (NUC) im Jahr 2009 in Grabenstätt. Die Idee dahinter: In den Landkreisen Traunstein und Rosenheim sind zahlreiche Personen in der Umweltbildung aktiv, doch ein übergreifender Austausch fehlte.

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Seinen ersten großen Auftritt hatte das Netzwerk bei der Landesgartenschau 2010 in Rosenheim, wo die unterschiedlichsten Angebote großen Zuspruch fanden.

Gerade in der unterschiedlichen Zusammensetzung der Mitglieder sehen die Gebietsbetreuer Hannes Krauss (Chiemsee) und Stefan Kattari (Achental) eine der Stärken des Netzwerkes: »Bei uns ist ein fachübergreifender Austausch möglich; zu unseren Mitgliedern zählen engagierte Einzelpersonen, Vereine, Verbände, Ämter und Museen.« Allerdings geben die beiden Gebietsbetreuer auch zu bedenken, dass der derzeitige lose Verbund im Netzwerk manchmal auch hinderlich sei. Ohne formelle Struktur (etwa als Verein) stehe kaum Geld zur Verfügung, um beispielsweise Fortbildungsmaßnahmen aus eigener Kraft zu ermöglichen.

Doch unabhängig von der Organisationsform ist es für alle ein erklärtes Ziel, dass man in der Öffentlichkeit als Ansprechpartner für Fragen der Umweltbildung wahrgenommen wird. Derzeit sehen die Beteiligten vor allem den wesentlichen Vorteil im Informations- und Erfahrungsaustausch. Einstimmig beschlossen die Mitglieder des NUC deshalb, einen formellen Kooperationsvertrag der Mitglieder vorzubereiten.