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Nationalpark Berchtesgaden ausgezeichnet

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Auszeichnung für den Nationalpark Berchtesgaden bei der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises in Kempten: Helmut Brunner (von rechts), Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, überreichte Nationalparkleiter Dr. Roland Baier, Revierleiter Hans Neubauer und Sachgebietsleiterin Kathrin Rinneberg den Anerkennungspreis der Jury für das Waldumbau-Projekt am Steinberg in der Gemeinde Ramsau.

Berchtesgaden – Bei der Verleihung des Alpinen Schutzwaldpreises in Kempten hat der Nationalpark Berchtesgaden den Anerkennungspreis der Jury erhalten. Das Projekt mit dem Titel »Umbau von Fichtenreinbeständen zu Bergmischwäldern in Schutzwaldlagen des Nationalparks Berchtesgaden am Beispiel des Steinberges oberhalb der Gemeinde Ramsau« wurde in der Kategorie »Erfolgsprojekte« international ausgezeichnet.

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Die Bayerische Umweltministerin Ulrike Scharf betonte anlässlich der Preisverleihung: »Wir wollen die Funktion der Bergwälder als Lebensraum und auch als Schutzraum erhalten und weiter verbessern. Die Auszeichnung ist eine wertvolle Anerkennung unserer Erfolge im Naturschutz und bei der Vorsorge für den Klimawandel.«

Für Nationalparkleiter Dr. Roland Baier ist die Auszeichnung eine große Ehre und Anerkennung. Die Schutzwälder am Steinberg oberhalb der Gemeinde Ramsau sind seit jeher ein Schwerpunkt der Waldumbaumaßnahmen in der Pflegezone des Nationalparks Berchtesgaden. Auf großer Fläche wurden hier die naturfernen Fichtenreinbestände in arten- und strukturreiche Bergmischwälder umgebaut.

Weitere Preise erhielten ein aufwändiges Aufforstungsprojekt in der Gemeinde Amden im Schweizer Kanton St. Gallen, ein Projekt mit dem Titel »Vogelschutz im Bergwald« aus Hall in Tirol sowie die Volksschule Imst Unterstadt in Tirol für ihre praxisnahen Waldprojekte und waldpädagogischen Aktionen. fb