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Nähkästchen von Elisabeth Holzner überzeugte

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Elisabeth Holzner gewann mit ihrem Nähkästchen den Gestaltungswettbewerb »Die Gute Form«. Links im Bild Benedikt Brüderl vom Ausbildungsbetrieb Brüderl Manufaktur, Traunreut, rechts Florian Schützinger, der den Innungs-Wettbewerb leitete, neben ihm Innungsobermeister Johann Kurfer.

Traunstein – Parallel zur Gesellenprüfung der Schreiner-Innung (wir berichteten) wird vom Fachverband Schreinerhandwerk Bayern alljährlich der Gestaltungswettbewerb »Die Gute Form« ausgeschrieben. »Die Preisträger haben sich durch ihre fachlichen Kenntnisse und Fähigkeiten ein besonderes Lob verdient«, betonte Innungs-Vorstandsmitglied Florian Schützinger im Rahmen der Freisprechungsfeier der Schreiner-Innung Traunstein, bei der stets auch die Sieger der »Guten Form« gekürt werden. Der Wettbewerb soll angehende Schreiner dazu anregen, sich mit zeitgemäßer Formgebung und Gestaltung von Möbeln und Einrichtungen zu befassen. »Der Schreinerberuf ist ein sehr kreativer Beruf«, so Schützinger. Voraussetzungen für die Teilnahme am Wettbewerb waren unter anderem eine Mindestnote »befriedigend« auf das Gesellenstück sowie eine Mitgliedschaft des Ausbildungsbetriebs in der Innung.


Jury-Mitglieder waren in diesem Jahr Sigrid Ackermann, Gründerin der Kulturfördervereinigung ARTS, Stadträtin Burgi Mörtl-Körner, der Traunsteiner Architekt Wolfgang Lechner und Nikolaus Binder, Geschäftsführer der Firma Kreiller. Der Jury waren dabei unter anderem folgende Kriterien vorgegeben: Eigenschöpferische Idee, Originalität, Materialauswahl und Funktionalität.

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Eine Belobigung erhielt Alexander Thanhäuser vom Ausbildungsbetrieb Schreinerei Pfohl in Unterwössen für seinen Waffenschrank. Den dritten Platz erreichte das Flurmöbel von Quirin Lechner vom Ausbildungsbetrieb Brüderl Manufaktur in Traunreut. Auf den zweiten Platz wurde das Hängebord von Martin Lukas von der Schreinerei Daxenberger, Seeon, gewählt. Uneingeschränkt und am meisten überzeugen konnte das Nähkästchen von Elisabeth Hauser von der Brüderl Manufaktur, Traunreut.

Das Siegerstück darf nun auf Landesebene auf der kommenden Heim und Handwerk in München präsentiert werden, erfolgreiche Stücke dort haben die Chance, sich auf Bundesebene durchzusetzen. awi