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Nächtliche Schießübungen

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Traunstein. Wegen eines Vergehens gegen das Waffengesetz ermittelt die Polizei gegen zwei 20-Jährige. Sie hatten in der Nacht zum Pfingstsonntag Schießübungen im Wald abgehalten.


Wie die Polizei mitteilte, ging am Sonntag gegen 1 Uhr ein Notruf einer Bürgerin aus Baumgarten  ein. Die Frau berichtete, dass sie mehrere Schüsse aus einem Waldstück nahe der Mädchenrealschule in Sparz gehört habe. Während des Telefonats fielen weitere Schüsse, die auch der Polizist am Telefon hörte.

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Sofort fuhren mehrere Streifenfahrzeuge zu dem Waldstück. Dort trafen die Beamten schließlich drei Heranwachsende im Alter von 18 bis 20 Jahren in einem Fahrzeug an. In dem Fahrzeug entdeckten die Polizisten eine erlaubnispflichtige sowie eine erlaubnisfreie Schusswaffe. Dabei handelte es sich um eine Schreckschusspistole und um eine Luftdruckpistole. Beide Schusswaffen unterliegen dem Waffengesetz, zum Führen wird jeweils ein kleiner Waffenschein benötigt, welchen nur einer der beiden 20-Jährigen vorweisen konnte. Beide Waffen wurden vorläufig sichergestellt.

Die beiden 20-jährigen hatten in »Wild-West-Manier« mindestens 18 Schuss aus der Schreckschusspistole abgefeuert. Gegen beide wurden Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Waffengesetz eingeleitet. Des weiteren wird über das Landratsamt Traunstein angestrebt, den kleinen Waffenschein des einen jungen Manne auf Grund dessen Unzuverlässigkeit – er war mit über einen Promille zur Tatzeit alkoholisiert - zu entziehen.

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