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Nachwuchs nimmt Jugendraum nicht an

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Bergen – Etwa 50 junge Leute aus der Gemeinde Bergen sind bei der Jugend-Bürgerversammlung in der Grund- und Mittelschule gewesen. Bürgermeister Stefan Schneider betonte, wie wichtig ihm der Draht zur Jugend ist: »Um junge Menschen müssen wir uns besonders bemühen. Sie sollen sich aktiv am Gemeindeleben beteiligen, denn sie sind unsere Zukunft.«


Der Rathauschef informierte darüber, dass voraussichtlich noch heuer hinter dem Naturschwimmbad ein »Beachsoccer«-Platz – also ein Fußballplatz auf Sand – sowie ein »Dirt«-Park – ein sandiger Parcours für radelnde Sportler – entstehen werden. Die Rodung laufe bereits. Laut Schneider hätten fleißige Eltern zugesagt, bei der Errichtung der beiden Freizeit- und Vergnügungseinrichtungen mitzuhelfen.

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Zum geplanten Naturspielplatz am Dampfgatter informierte der Bürgermeister, dass die Pläne dafür heuer noch ausgearbeitet werden sollen. Mit der Fertigstellung rechnet Schneider im nächsten Jahr.

Jugendliche schwiegen sich aus

Etwas Sorgen bereitet dem Bürgermeister, dass die Jugendlichen den im Vorjahr fertiggestellten Jugendraum beim alten Feuerwehrhaus kaum nutzen. »Warum?«, wollte das Gemeindeoberhaupt von den anwesenden Jugendlichen wissen. Eine klare Antwort darauf erhielt er nicht.

Die Gemeinde Bergen stellt den Jugendraum kostenlos zur Verfügung. Er würde sich ideal für Geburtstagsfeiern eignen, führte Bürgermeister Schneider aus. Der Raum sei zudem mit einem Internetzugang sowie einem Billardtisch ausgestattet. Wenn die Jugendlichen weitere Ausstattungswünsche hätten, dann könnten sie sich an ihn oder an den Jugendbeauftragten der Gemeinde, Josef Parzinger, wenden.

»Animiert eure Eltern dazu, in abwechselnder Folge die Aufsicht zu übernehmen«, meinte der Rathauschef und führte weiter aus, dass die Aufsicht auch durch ältere Jugendliche erfolgen könne. Außerdem solle es eine vernünftige Regelung für die Schlüsselausgabe und die Verantwortung dafür geben, sagte Schneider.

Wenn der Jugendraum auch in den nächsten Jahren ungenützt bleibe, dann müssten Bürgermeister, Gemeindeverwaltung und Gemeinderat Überlegungen zu einer anderen Nutzung des Raums anstellen, führte der Bürgermeister abschließend aus. OH

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