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Nachtragshaushalt genehmigt

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Staudach-Egerndach. Mehrausgaben, aber auch Projekte, die in diesem Jahr nicht abgearbeitet wurden, erforderten einen Nachtragshaushalt, der in der jüngsten Gemeinderatssitzung einhellig beschlossen wurde.


Im Verwaltungshaushalt kann die vorgesehene Gewerbesteuereinnahme von 130 000 Euro nicht realisiert werden. Es verbleiben noch 50 000 Euro. Laut Kämmerin Karoline Speckbacher werde der fehlende Betrag erst im kommenden Jahr eintreffen. Bereinigt werden mussten die Ausgaben im Verwaltungshaushalt für den Hochwasserschutz. Im direkten Einsatz wurden 6000 Euro und für die Beseitigung der Hochwasserschäden 15 300 Euro fällig. Das Landratsamt werde diese Kosten aber zu 70 Prozent erstattet. Die Zuführung zum Vermögenshaushalt reduzierte sich um 57 400 auf 109 700 Euro.

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Einige Veränderungen gab es auch im Vermögenshaushalt. Die geplanten Ausgaben und Einnahmen für die Breitbanderschließung werden gestrichen. Bürgermeister Hans Pertl informierte, dass es nach dem derzeitigen Stand auch keine Förderung mehr gebe. Die Gemeinde hätte bei einem Ausbau die gesamten Kosten von 158 000 Euro zu tragen.

Der Ansatz für die Tiefbaumaßnahme Moorweg musste um 114 000 auf 150 000 Euro aufgestockt werden. Dafür konnte ein weiteres Grundstück im Maierfeld verkauft werden. Der Rücklage konnte ein Betrag von 147 000 Euro zugeführt werden. Der Verwaltungshaushalt schließt mit 1,6 Millionen Euro (rund 75 000 Euro mehr) und der Vermögenshalt mit 1,01 Millionen Euro (um 100 000 Euro höher als geplant). tb

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