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Nachhaltige Ernährung im Mittelpunkt

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Von den Kälbern und Jungtieren waren die Schüler besonders begeistert. Schülerin Vroni fiel es schwer, sich von diesem, wenige Tage alten, Kalb zu trennen. (Foto: Humm)

Chieming. Die Woche der Gesundheit und Nachhaltigkeit ist eine gemeinsame Initiative des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit und des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. An der Aktion beteiligten sich zwei fünfte Schulklassen des Chiemgau-Gymnasiums Traunstein mit ihren Lehrkräften Katrin Häuslbetz und Amalie Roider. Sie ergänzten ihren theoretischen Unterricht mit einer gut zweistündigen, außerschulischen Informationsveranstaltung zum Thema »Nachhaltige Ernährung« auf dem »Moierhof« in Schützing.


Chiemings Ortsbäuerin Andrea Probst betonte in ihrem Vortrag die Wichtigkeit einer gesunden Ernährung. So sollen junge Menschen vor allem Getreideprodukte, Obst- und Gemüse bevorzugen, Milchprodukte, Fleisch, Wurst und Fisch in Maßen genießen und sparsam mit Ölen, Fetten, Süßigkeiten und Knabbereien umgehen.

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Sie stellte in einem großen Korb gesunde, regionale Produkte vor, die auch probiert werden konnten. Die Ortsbäuerin informierte die etwa 50 Schüler über die Inhaltsstoffe von Milchprodukten, die viel Calcium enthalten und sehr wichtig für die Entwicklung junger Menschen sei.

Betriebsleiterin Christl Kirchmaier aus Schützing stellte ihren Bauernhof vor und führte die Jugendlichen durch das gesamte Anwesen. Die Schüler waren vom Rundgang begeistert, sahen zahlreiche Kälber und Jungtiere sowie viele Gerätschaften. Ein großer Anziehungspunkt war der Melkroboter. Christl Kirchmaier erläuterte die Funktion dieses Roboters, führte ihn vor und meinte, bei einer jährlichen Produktion von bis zu 900 000 Liter Milch durch 150 Kühe sei ein hochmoderner Bauernhof nötig.

Sie kündigte die baldige Erstellung einer Biogasanlage vor Ort an und informierte, dass bis zu 90 Prozent Strom aus Gülle erzeugt werden könne. Die Betriebsleiterin beantwortete eine Vielzahl von Fragen. Die Schüler wollten vor allem wissen, welche Nahrungsmittel aus Milch erzeugt werden und was eine Kuh frisst. OH