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Nach Alternativen suchen

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Traunreut. Nach dem Willen des Hauptausschusses im Traunreuter Stadtrat soll jetzt bei einer Verkehrsschau nach Alternativen für eine von der Grünen-Stadtratsfraktion beantragte Sperrung der Einmündung der Sonnenstraße in die Robert-Bosch-Straße (Staatsstraße) in Oderberg gesucht werden. Neben Vertretern der Verwaltung und des Hauptausschusses sollen dabei auf Vorschlag von Bürgermeister Franz Parzinger in der jüngsten Hauptausschusssitzung auch die Polizei, die Anlieger sowie die Feuerwehr und der Bauhof hinzugezogen werden.


Wie berichtet, hatte die Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen einen Antrag eingereicht, die Zufahrt von der Robert-Bosch-Straße in die Sonnenstraße in Oderberg baulich für den Autoverkehr zu sperren. Hintergrund des Antrags ist die dauernde Missachtung des Verbotes der Ausfahrt von der Sonnenstraße in die Robert-Bosch-Straße.

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Obwohl diese seit einem schweren Fahrradunfall mit entsprechender Beschilderung gesperrt ist, halten sich einige Autofahrer nicht an die Regelung und gefährden dabei die Radfahrer, die entlang des Geh-und Radweges an der Staatsstraße aufgrund der Gefällstrecke oft mit sehr hoher Geschwindigkeit fahren. Die andauernde Missachtung dieses Verbotes lasse sich nach Ansicht der Grünen nur durch eine komplette Sperrung der Einmündung mittels Pollern oder Pfosten erreichen.

Dies hätte jedoch zur Folge, dass dann eine Zufahrt von der Robert-Bosch-Straße in die Sonnenstraße ebenfalls nicht mehr möglich wäre. Diese sei in den Augen der Grünen auch nicht ungefährlich, weil beim Abbiegen gleichzeitig auf den Gegenverkehr und den Radweg in beiden Richtungen geachtet werden müsse.

Wie es in dem Antragschreiben weiter heißt, hätten bei einer Befragung fast alle Anwohner Verständnis für eine komplette Schließung der Durchfahrt gezeigt. Auch sei die regelmäßige Missachtung des Durchfahrtsverbots von den Anwohnern bestätigt worden. Mit der jetzigen Regelung sei es nur eine Frage der Zeit, wann es zum nächsten schweren Fahrradunfall an dieser Stelle kommen werde, vermuten die Grünen.

Der Stadtrat solle sich deshalb nicht dem Vorwurf aussetzen, hier entgegen besseren Wissens untätig geblieben zu sein. Aus polizeilicher Sicht würde eine Sperrung der Sonnenstraße eine Verlagerung des Verkehrs in die Josef-Schroll-Straße bedeuten. Diese Regelung wäre nicht sinnvoll, heißt es in einem Schreiben der Polizeiinspektion Trostberg. An der Einmündung seien auch keinerlei Verkehrsunfälle recherchierbar. ga