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Mutmaßlicher Doppelmörder in Surberg verhaftet

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Foto: Montage (l. dpa, r. Polizei Gelsenkirchen)

Surberg – Ein gesuchter tatverdächtiger Doppelmörder wurde am Donnerstag in Surberg von der Polizei festgenommen. Ein Bürger hatte den entscheidenden Hinweis gegeben. Der Mann wollte sich für eine Arbeitsstelle bewerben und wurde dabei erkannt.


Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei aus Nordrhein-Westfalen fahndeten per Haftbefehl und Öffentlichkeitsfahndung nach einem chinesischen Staatsangehörigen, der Ende Oktober in Gelsenkirchen zwei Frauen getötet haben soll. 

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Am Sonntagnachmittag, den 29. Oktober 2017, waren in einem Massagesalon in Gelsenkirchen die Leichen von zwei asiatischen Frauen (46 und 56 Jahre alt) gefunden worden. Schnell war für die Ermittler der Mordkommission Gelsenkirchen klar, dass die Frauen Opfer eines Gewaltverbrechens geworden waren.

In den Fokus der Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei geriet bald ein chinesischer Staatsangehöriger, der flüchtig war. Nach dem Tatverdächtigen wurde seit Anfang November mittels einer Öffentlichkeitsfahndung gesucht, ein Haftbefehl gegen ihn bestand bereits.

Wollte sich für eine Arbeitsstelle bewerben

Am gestrigen Donnerstag bekam die Polizei Traunstein den Hinweis, dass sich der Gesuchte in der Gemeinde Surberg aufhalten würde. Der Verdächtige hatte in einem Lokal nach Arbeit gefragt. Eine Zeuge erkannte den Mann, weil er im Internet von der Fahndung gelesen hatte. Beamte der Inspektion und des Einsatzzuges umstellten das betroffene Gebäude.

Überrascht und widerstandslos ließ sich der Tatverdächtige wenig später festnehmen, als er gerade ein Zimmer des Anwesens verlassen wollte. Eine Überprüfung ergab, dass es sich zweifelsfrei um den gesuchten und – wie die Ermittlungen der Strafverfolgungsbehörden ergaben – tatsächlich 39 Jahre alten Chinesen handelt.

In Absprache mit den zuständigen Strafverfolgungsbehörden in Nordrhein-Westfahlen und der hiesigen Staatsanwaltschaft wurde der Mann im Laufe des heutigen Tages einem Richter vorgeführt und kam in eine Justizvollzugsanstalt in der Region in Haft. Von dort aus wird er nach Nordrhein-Westfalen überstellt.

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