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Musikverein Grabenstätt freut sich auf das 125. Jubiläum

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Für ihre 25-jährige treue Mitgliedschaft beim Musikverein Grabenstätt ehrten Vorsitzender Alois Wiesholler (Sechster von rechts) und zweiter Vorsitzender Franz Klauser (Fünfter von rechts) Magdalena Lukas (von links), Robert Weiß, Hans Purzeller, Maritta Buchner, Konrad Lamminger, Irmgard Hofmann und Lioba Watzl sowie Sabine Krämer (von rechts), Anita Lindlacher, Manfred Danzer und Angelika Schmid. (Foto: Müller)

Grabenstätt – Die Jahreshauptversammlung des Musikvereins Grabenstätt im Gasthof zur Post stand ganz im Zeichen der Festwoche anlässlich des 125-jährigen Bestehens der Musikkapelle Grabenstätt vom 28. Juni bis 3. Juli inklusive 50. Bezirksmusikfest.


Die Vorbereitungen laufen längst auf Hochtouren und trotz der vielen Arbeit ist die Vorfreude der Musikanten und Mitglieder schon jetzt riesengroß.

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Zweiter Vorsitzender Franz Klauser stellte in seiner Funktion als Festleiter das Programm vor, das am 28. Juni mit dem Kreisbauerntag im Bierzelt am Eichbergfeld beginnen wird. Am 29. Juni folgt der Bieranstich beim Tag der Betriebe, Vereine und der guten Nachbarschaft, am 30. Juni gibt es das Wein- und Weißbierfest, am 1. Juli das Bezirksjugendkapellentreffen und einen Festakt am Marktplatz.

Höhepunkt ist der Festsonntag, 2. Juli, mit Kirchenzug, Feldgottesdienst, Gemeinschaftsspiel und Festzug. Gefeiert wird auch das 50. Bezirksmusikfest des Chiem- und Rupertigaus. Zum Abschluss gibt es am 3. Juli ein Kesselfleischessen und eine Trachtenmodenschau. »47 Musikkapellen und 25 Ortsvereine haben sich schon für den Festsonntag angemeldet, ich rechne mit 2300 bis 2500 aktiven Teilnehmern«, freute sich Klauser.

Als Anerkennung für 25 Jahre treue Mitgliedschaft wurden Maritta Buchner, Manfred Danzer, Irmgard Hofmann, Sabine Krämer, Konrad Lamminger, Anita Lindlacher, Magdalena Lukas, Hans Purzeller, Angelika Schmid, Lioba Watzl und Robert Weiß geehrt. Auch Gustl Lex, Maria Huber, Karl Lübberstedt, Luise Rexauer, Franz Schmalholz und Charlotte Zwingenberger können auf ein Vierteljahrhundert beim Musikverein zurückblicken.

Vorsitzender Alois Wiesholler erinnerte unter anderem an die vergangene Bezirksversammlung, bei der Vroni Huber zur Schriftführerin gewählt wurde, das Musi- und Trachtenkranzl, das Frühjahrskonzert, den Vereinsjahrtag, das Bezirksmusikfest in Nußdorf, die 150-Jahrfeier der SKK Grabenstätt und das vereinseigene Grillfest mit Vergabe der Juniorabzeichen. Zudem habe man bei einer Projektwoche im Pfarrkindergarten Instrumente vorgestellt, einen Stabführerlehrgang in Grabenstätt über den Bezirk organisiert, beim Herbstmarkt Blumen und Kräuter zugunsten der Jugendarbeit verkauft und beim zweitägigen Bosnastand im Advent am Marktplatz den Festkalender vorgestellt, so Wiesholler.

Die Jugendarbeit ist weiterhin top. »Wir haben zirka 100 Kinder und Jugendliche in der musikalischen Ausbildung, 30 Kinder in der musikalischen Früherziehung, 22 Blockflötenkinder und die Bläserklasse ist zur Jugendkapelle mit aktuell zirka 30 Jugendlichen aufgerückt«, so Wiesholler. Acht Jugendliche spielen nun in der Musikkapelle, helfen aber noch in der Jugendkapelle aus. Ihre Leistungsabzeichen erhalten die Jungmusikanten beim Frühjahrskonzert am 8. April in der Turnhalle Grabenstätt.

Einen erfreulichen Kassenstand vermeldete Kassierin Waltraud Hübner, auch wenn die Ausgaben deutlich über den Einnahmen lagen. Dies habe nicht zuletzt an den »letzten getätigten Anschaffungen für das Probenhaus« gelegen, die sich auf gut 14 000 Euro beliefen, so Hübner.

»Unsere Standkonzerte in Grabenstätt und Staudach waren immer sehr gut besucht«, freute sich Aktivensprecher Franz Klauser. Insgesamt sei man durch das Spielen für zwei Gemeinden, zwei Pfarrgemeinden, diverse Vereine, darunter zwei Trachtenvereine, ziemlich gut ausgelastet. Mit Michael Kaindl habe man einen hervorragenden neuen Stabführer, so Klauser.

Das Frühjahrskonzert im vergangenen Jahr sei klasse gewesen und man werde alles dafür tun, den Besuchern auch am 8. April wieder so einen begeisternden musikalischen Abend zu bescheren, versicherte Dirigent Christian Bergmann. Bei der Jugendkapelle habe es durch die Übernahme der Bläserklasse einen großen Umbruch gegeben, aber »wenn wir alle zusammenstehen, dann wird das auch was«, stellte er klar und legte für seine beiden Kapellen die Hand ins Feuer, dass »wir uns auch bei unserem Musikfest richtig gut präsentieren werden«. Im Spätsommer wolle man eine neue Bläserklasse gründen.

Aus der Sicht der Jugendkapelle blickte Theresa Dangl auf die tollen Auftritte beim Frühjahrskonzert, Sommernachtskonzert und Grillfest zurück und verriet, dass man schon fleißig für das Frühjahrskonzert probe und das Musikfest kaum erwarten könne.

»Wir haben einen sehr gut funktionierenden Musikverein«, von der musikalischen Früherziehung bis zur Musikkapelle passe einfach alles, meinte zweiter Vorstand Klauser. »Woanders wäre das schon eine kleine Musikschule, bei uns läuft das ehrenamtlich«, lobte Bürgermeister Georg Schützinger die vorbildliche Ausbildung. Die Schirmherrschaft für das Musikfest habe er gerne übernommen. mmü