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Musikverein begleitet fast alle Feste in der Gemeinde

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Willi Ettenberger ehrte Edda Fellner, die Obfrau des Achentalchors, für 25-jährige Mitgliedschaft. (Foto: T. Eder)

Grassau. Obwohl das vergangene Jahr eher routinemäßig vonstatten ging, war einiges los, berichtete Willi Ettenberger in der Jahreshauptversammlung des Musik- und Gesangsvereins Grassau. 297 Mitglieder zählt der Verein derzeit.


Im Herbst übernahm Marlene Noichl die Leitung der Jugendkapelle. Das Können der Nachwuchsmusiker zeigten diese beim Stefanikonzert. Im Mai sei die Jugendkapelle bei einem Probenwochenende in Tscherms. Am 11. Mai stehe auch die Feier im Rahmen des 50-jährigen Bestehens der Partnerschaft Grassaus mit Tscherms an. Dazu würden noch Helfer gesucht.

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Die Gemeinnützigkeit des Vereins sei für weitere drei Jahre vom Finanzamt bescheinigt. Ettenhuber würdigte in diesem Zusammenhang Kassier Tobias Gasteiger. Nur aufgeschoben, aber nicht aufgehoben sei der Bau des neuen Probenraums. Heuer sollte mit den Planungen begonnen werden. Aufgrund der angespannten Finanzlage der Gemeinde werde dies verschoben. Viele Termine seien mit großen Ereignissen verbunden, so die Primiz von Simon Tyrolt, die Eröffnung des Almfestivals und der Almbauerntag. Die Auftritte des Achentalchors ließ Chor-Obfrau Edda Fellner Revue passieren. Mit der Priener Liedertafel wurde die Laurentius-Messe gesungen. Drei Sommerkonzerte fanden im Hefterstadel statt, wobei sich dieser als nicht ideal herausstellte. Die Sommerkonzerte würden künftig wieder in der Schulaula gegeben. Neben dem sehr gut besuchten Adventskonzert erinnerte sie auch an Auftritte bei Christkindlmärkten und das Stefanisingen in Prien.

Viele Auftritte hatte auch die Grassauer Blasmusi, wie Obmann Fritz Seibold berichtete. Im Fasching, beim Altennachmittag, dem Georgi-Markt, der langen Nacht, an Fronleichnam, bei Dorffest, Michaeli-Markt, Bergmesse, Trachtenjahrtag, beim Grassauer Advent und bei der Gräbersegnung spielte sie. Das Besondere sei aber die Reise nach Rognonas gewesen. Die Blasmusi begleitete den Trachtenverein und unterstützte diesen bei seinen Auftritten. »Wir haben gelebt, wie Gott in Frankreich«, lobte Seibold die Gastfreundschaft der Franzosen.

Die Marktkapelle arbeite eng mit der Grassauer Blasmusi zusammen, berichtete Wolfgang Diem, Stellvertretender Vorsitzender und Obmann der Marktkapelle, die sehr viele Auftritte hatte, darunter beim Faschingstreiben, bei Sommerkonzerten im Hefterstadel und natürlich den stets ausverkauften Stefanikonzerten. Er dankte dem Verein für die logistische Abwicklung der Benefizkonzerte mit der Bayerischen Staatsoper.

In Vertretung von Marlene Noichl gab er Auskunft über die Jugendkapelle, die verschiedene Konzerte mitgestaltete. Diem berichtete über das Chiemgauer Almfestival, das von den Alphornbläsern mitgestaltet und von der Marktkapelle eröffnet werde. Eine besondere Ehre war, dass das Hornensemble die Gedenkmatinee zu Ehren des verstorbenen Gönners Wolfgang Sawallisch in der Staatsoper musikalisch eröffnen durfte. Geplant sei ein Gedenkkonzert für den großen Dirigenten Sawallisch in Grassau. Darüber hinaus hob Diem die hervorragende Zusammenarbeit zwischen Musikschule und Musikverein hervor. Schließlich wurde noch Edda Fellner für 25-jährige Mitgliedschaft im Musikverein ausgezeichnet. tb