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Musikschule bekommt Gemeindezuschuss

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Felix Richardson beim Gitarrenunterricht mit dem Leiter der Musikschule Teisendorf, Sebastian Pointner. Der Gemeinderat befürwortete einen Zuschuss in Höhe von 52 000 Euro für das laufende Jahr. (Foto: Konnert)

Teisendorf – Die Musikschule erhält auch heuer einen Zuschuss in Höhe von 52 000 Euro. Das beschloss der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung,


Die Musikschule sei für Teisendorf eine wichtige Einrichtung, so Bürgermeister Thomas Gasser. Hier werden Kinder bereits ab dem Vorschulalter an die Musik herangeführt und der musikalische Nachwuchs ausgebildet. Die Marktgemeinde unterstütze den Verein »Musikschule Teisendorf« jährlich mit einem Zuschuss von 52 000 Euro. So könnten die laufenden Ausgaben finanziert und der Musikschulbetrieb reibungslos abgewickelt werden. Im Gegenzug müsse der Verein jährlich nachweisen, wofür der Zuschuss verwendet wird und einen Rechnungsabschluss vorlegen. 2017 hat die Musikschule mit einem Überschuss von rund 11 300 Euro abgeschlossen.

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Die Musikschule Teisendorf wurde 1977 als eingetragener Verein gegründet. Derzeit werden hier 218 Schüler von 19 Lehrkräften unterrichtet. Davon sind 28 Gastschüler aus anderen Gemeinden. Die Schüler sind zwischen 4 und 74 Jahre alt. 18 Schüler sind älter als 18 Jahre. Im Instrumentalunterricht können 25 verschiedene Instrumente erlernt werden. Auch Gesang wird angeboten. Die »Bläserklasse Teisendorf« ist ein gemeinsames Projekt der Musikkapelle Teisendorf und der Musikschule Teisendorf. Dadurch soll Nachwuchs für die Musikkapelle Teisendorf herangezogen werden. Für Kinder ab 4 Jahren wird musikalische Früherziehung angeboten.

Des Weiteren beschloss der Gemeinderat die Vorschlagsliste für Schöffen aus dem Gemeindegebiet. Zehn Personen hatten ihre Bewerbung für das Schöffenamt bei der Gemeindeverwaltung eingereicht. Die Gemeinderäte haben nun in schriftlicher Abstimmung aus diesen Bewerbungen die Personen für die Vorschlagsliste bestimmt: Stefanie Enzinger, Elisabeth Koch, Johann Rauscher und Georg Wimmer.

Positive Auswirkungen auf die Planungen zum Gewerbegebiet Amersberg bzw. auf die Änderung des Flächennutzungsplans habe die im März in Kraft getretene Änderung des Landesentwicklungsprogramms (LEP), berichtete Gasser. Durch die Änderung sei das Anbindegebot gelockert worden, so dass die Gemeinden größere Entscheidungsspielräume bei der Ansiedlung von Unternehmen hätten. Dies gelte unter anderem für interkommunale Gewerbe- und Industriegebiete, wie es in Amersberg vorgesehen sei. Einzelhandel bleibe davon ausgeschlossen, weil man die verbrauchernahe Versorgung in den Gemeinden und Innenstädten nicht gefährden will. Die neuen Ausnahmen greifen nur dann, wenn das Orts- und Landschaftsbild nicht wesentlich beeinträchtigt werde und kein angebundener Alternativstandort vorhanden sei.

Der Bürgermeister informierte die Gemeinderäte, dass die Gemeinde das Grundstück Marktstraße 37/ Poststraße 18 in Teisendorf (ehemals Mode Fuchs) gekauft habe. Im Herbst hatte der Antrag eines privaten Unternehmers zur Errichtung einer Spielothek in dem Gebäude für sehr viel Zündstoff gesorgt und war vom Bauausschuss abgelehnt worden. kon

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