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Musikkapelle Kirchanschöring glänzte

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Zum ersten Mal fand heuer das Stefanikonzert in der Schulturnhalle statt und diese erwies sich auch als akustisch sehr geeignet. (Foto: Albrecht)

Kirchanschöring – Ein gelungenes Stefanikonzert gab die Musikkapelle Kirchanschöring, erstmals in der Schulturnhalle.


Den Anfang machten die Nachwuchs-Musikanten und sie ließen gleich erahnen, die Kapelle braucht sich keine Sorgen um ihre Zukunft zu machen. Was sie mit dem gemeinsam mit der Kapelle und den Besuchern gespielten und ge-sungenen »Stille Nacht«, dann dem besonders in Amerika populären »Feliz Navidad« von José Feliciano zeigten, bewies das recht eindeutig. Danach bewiesen die jungen Musikanten ihre Klasse auch noch mit der Polka »Jugendträume« von Alexander Pfluger und dem gemeinsam mit der großen Kapelle gespielten, sehr flotten Konzertmarsch »Musik, Musik« von Frantisek Kmoch, arrangiert von Siegfried Rundel.

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Ansager Lenz Berger meinte, die Blasmusik sei ein wichtiger Bestandteil des Lebens in unserer Gegend, denn ohne die Musik erscheine ihm das Dorfleben wie ein Schweinsbraten ohne Soße. Mit ihrer gekonnten Vorführung der Ouvertüre »Promenadenkonzert«, von Hans Hartwig, bewies danach die Blaskapelle sofort, wie recht Lenz Berger mit seiner Feststellung hatte.

Der »Tittmoninger Zwoagsang« sorgte während des gesamten Konzerts für die gefühlvollen, aber auch einige sehr humorvolle Elemente. Weiter ging es mit dem »Almsommerwalzer«, einem den Sennern und Sennerinnen auf den Hochalmen gewidmeten, von den Kirchanschöringern gebührend flott gespielten Walzer von Friedl Wallner, arrangiert von Sepp Leitinger. Vor der Pause bekamen die Besucher dann noch mit viel Schwung die auch sehr flotte Polka »Musikantenschwung« geboten, ebenfalls von Friedl Wallner komponiert und Sepp Leitinger arrangiert, serviert.

Nach der Pause ging es mit dem Konzertmarsch »Marsch der neuen böhmischen Blasmusik« von Franz Watz weiter. Für die Anhänger der neuen Pop-Musik gab die Blaskapelle danach noch das Medley »Helene Fischer live«, mit vielen Melodien der Pop-Ikone, wie »Das ist unser Tag«, »Wunder Dich nicht« und natürlich »Atemlos durch die Nacht« zum Besten. Gefolgt wurde das mit einem Medley ebenso populärer Melodien älteren Datums in »Vom Telefon zum Mikrofon«, arrangiert von Norbert Studnitzky. Dabei gab es Ohrwürmer wie »Wärst du doch in Düsseldorf geblieben«, »Tanze mit mir in den Morgen«, »Marmor, Stein und Eisen bricht« und »Ramona« zu hören. Für den offiziellen Abschluss des Stefanikonzerts ging es aber wieder hoch her, mit dem Konzertmarsch »Mars der Medici« des Holländers Johann Wichers. Kapellmeister Rüdiger Koslik wies für alle, die dieses Konzert versäumt haben oder es nochmals hören wollen, auf die Wiederholung in der Schul-Aula am 11. Januar um 14 Uhr hin. Er und die Musikanten würden sich außerdem schon jetzt auf ein Wiedersehen während des ganzen Jahres 2015 freuen, beteuerte der Kapellmeister.

Mit ihrem heftigen Beifall verlangten die Besucher noch nach Zugaben und sie wurden mit der »Nationalpark Polka« von Friedl Wallner und dem Marsch »Unter dem Grillenbanner« belohnt, für den der Komponist Wilhelm Lindemann Walzermelodien von Johann Strauß Junior zu einem Marsch umgearbeitet hat. al

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