weather-image

Musikkapelle begeisterte mit Märschen, Polka und Pop

0.0
0.0
Bildtext einblenden
Den Auftakt beim Konzertabend machte die Jugendkapelle. (Foto: Huber)

Teisendorf – Es ist schon eine Freude, wenn man beim Konzert der Musikkapelle Teisendorf sieht und hört, mit welchem Elan die Musikanten auf ihren Instrumenten spielen, wie beim Frühjahrskonzert im Poststall in Teisendorf. Vom klassischen Marsch bis hin zur modernen Musik spannte sich der Bogen. Da konnte man gewiss sein, einige Stunden schwungvoller und vielseitiger Blasmusik zu erleben.


Den Anfang machte die Jugendkapelle unter der Leitung von Helmut Nitzinger. Die 20 Musikanten, von denen auch schon einige bei der Musikkapelle mitspielen, sagten ihre Stücke sehr humorvoll selbst an. Eröffnet wurde ihr Spiel mit dem Neckartal-Marsch, dem sie ein James-Bond-Stück folgen ließen. Auch der Strohwitwen-Polka von Ernst Mosch wurde schneidig und gekonnt gespielt.

Anzeige

Dass das Musizieren keine Frage des Alters ist, zeigten die jungen Musikanten aus der Bläserklasse mit ihrer Leiterin Katja Unterreiner. Die zwölf Musikanten im Alter von acht bis zwölf Jahren spielen bereits seit fast zwei Jahren auf ihrem Instrument. Neben dem Unterricht an der Musikschule in Teisendorf treffen sie sich einmal in der Woche mit Katja Unterreiner, die bei der Musikkapelle Klarinette spielt. Die Bläserklasse spielte ein japanisches Volkslied und den bekannten Song »When the saints go marching in«. Dass sich der Übungseinsatz lohnt, zeigte die Freude, mit der die Kinder ihre Instrumente spielen.

Nun waren die Aktiven an der Reihe. Schnell hatten alle ihre Plätze eingenommen und begannen unter der Leitung von Elfriede Mayer mit dem Konzertmarsch »Salemonia« von Kurt Gäble. Es folgten der »Tango Militaire« von Edmund Kötscher und der »Wiener Kaffeehauswalzer« von Josef Lang junior.

Als Ansager konnte Bernhard Reitschuh aus Neukirchen gewonnen werden, der mit seinen kurzen, aber lustigen Geschichten und Witzen sehr gekonnt die einzelnen Musikstücke verbunden hat. Er ging auch auf die Komponisten ein und berichtete von deren Herkunft und Vorlieben.

Es ist kein Wunder, dass in der Musikkapelle Teisendorf ein sehr hohes Leistungsniveau herrscht, wird doch schon bei dem jungen Musikanten auf stete Weiterbildung Wert gelegt, zum Beispiel durch das Ablegen der Leistungsabzeichen. Thomas Egger, der selbst bei der Musikkapelle Tuba spielt, hatte die schöne Aufgabe, als stellvertretender Bezirksvorsitzender des Bezirksmusikverbands Chiem-Rupertigau an zwei junge Musikanten das goldene Musikerleistungsabzeichen zu überreichen. Es waren dies Florian Haslberger, der die Prüfung auf dem Tenorhorn ablegte, und Philipp Pfanzelt, der Tenor-Saxophon spielt.

Nach der Ehrung folgten noch »Gablonzer Perlen« von Antonin Boricickay, arrangiert von F. Bummerl, dann ging es in die Pause. Den zweiten Teil des Abends eröffnete zweiter Musikmeister Markus Wallner mit dem »Fliegermarsch« von Hermann Dostal. Ihm folgte das Solostück »Zarathustra 2000« von Richard Strauß, arrangiert von Michael Jerg. Hier kam die neu erworbene Pauke zum Einsatz, die Wolfgang Lamminger sehr gekonnt spielte. Schließlich folgte noch »Joe Cocker in Concert«, ein Rock-Medley, und »The Lord of the dance«, ein Music-Medley von Ronan Hardiman.

Mit der Polka »Zeitlos« von Martin Scharnagl wollte die Kapelle eigentlich den Abend beschließen. Doch es gab so viel Applaus, dass noch zwei Zugaben gespielt wurden: der »Von der Tann Marsch« und die Abschiedspolka. wh