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Musikfest der Schulen

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Die Kinder der Sonnenschule St. Georgen bei ihrem Auftritt im k1. (Foto: Mix)

Traunreut – Ein großes Musikfest der Schulen gab es erstmals auf Initiative der Sing- und Musikschule Traunwalchen im k1 in Traunreut.


Mit sechs Stunden war das Musikfest zwar sehr lange, es war jedoch von den Veranstaltern schon so gedacht, dass es kein starres Konzert sein soll, sondern ein stetes Kommen und Gehen. Die Abfolge der Darbietungen auf der Bühne startete mit mehreren Ensembles der Musikschule. Danach kamen zunächst die Grundschüler dran, dann die weiterführenden Schulen und den Abschluss bildeten junge Musiker des Wilhelm Löhe Förderzentrums.

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»Das ist ein Superformat, es passt hervorragend ins k1 und bringt die Kinder schon frühzeitig auf die Bühne«, lobte k1-Chef Thomas Kazianka. Für Musikschulleiter Josef Mayer war gerade das offene Haus, der stete Wechsel das Besondere an diesem Musikfest. Mit dem Fest sollten die gute Zusammenarbeit und die Vernetzung der musikalischen Arbeit an allen Schulen verdeutlicht werden, »alle dürfen hier zeigen, was sie können«, betonte Josef Mayer im Gespräch mit dem Traunsteiner Tagblatt. Für seinen Stellvertreter Manfred Berger ist das Musikfest »eine tolle Werbung für das k1 und für uns alle«.

Zum Ende des Schuljahrs boten die einzelnen Schulen teils Ausschnitte aus dem Programm ihrer Abschlussfeiern. Realschule und Gymnasium hatten ja schon ihre Jahreskonzerte im k1 und ließen nun Teile daraus nochmals hören. Lediglich die Werner-von-Siemens-Mittelschule fehlte.

Als »sehr mutig« bezeichnete Sonnenschul-Leiter Arno Rausch den Entschluss, so ein Musikfest aufzuziehen. Er fand es insgesamt super und freute sich, dass seine Grundschüler das tolle Erlebnis geboten bekamen, einmal auf einer Bühne in so einem großen Saal zu stehen. Begeistert davon, wie viele musikalische Talente es in der Stadt gibt, zeigte sich die stellvertretende Leiterin der Sonnenschule, Kerstin Münch.

Cornelia Linnhoff von der Walter-Mohr-Realschule war schon interessiert daran, was die anderen Schulen so zu bieten haben. Sie bedauerte aber ein wenig, dass das Fest so lange dauerte und man gar nicht alles hören konnte. Wenige Tage nach dem eigenen Sommerkonzert hatten die Lehrkräfte des Gymnasiums leichte Probleme, da viele Schüler anderweitige Termine hatten. Die Gruppen hörten sich aber auch in kleinerer Besetzung sehr gut an. mix