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Musik aus Ober- und Unterwössen

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Die neue Oberwössner Saitenmusi begeisterte das Publikum ebenso wie die anderen Mitwirkenden des Abends. (Foto: Flug)

Unterwössen. Kinder und junge Jugendliche standen im Vordergrund des Wirtshausmusizierens von Musikschule und beiden Trachtenvereinen. Die vielen Zuschauer, darunter vor allem Familienangehörige, hatten ihre helle Freude. Der gute Ruf der Veranstaltung brachte wieder einen voll besetzten Wössner Gemeindesaal und bis zum Ende ein begeistertes Publikum.


Vor zwölf Jahren hat diese erfolgreiche Veranstaltungsreihe im Unterwössner Gasthof zum Bräu begonnen, informierte Musikschulleiter Otto Dufter zu Beginn. Sie findet seitdem jährlich einmal im Wechsel in Oberwössen und Unterwössen statt. Damit wird den Initiatoren Rechnung getragen, der in beiden Ortsteilen vertretenen Musikschule Wössen und den beiden Trachtenvereinen »D' Rechlberger« Oberwössen und »D' Achentaler« Unterwössen.

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Das gut eineinhalbstündige Musizieren mit 21 Programmpunkten umrahmte das Kinderorchester der Musikschule unter der Leitung von Benedikt Paul. Den Auftakt bildete ein festlicher Marsch, am Ende stand ein Landler. Dazwischen mischten die Musikschullehrer Otto Dufter, Benedikt Paul, Sigi Meier, Stephan Prandtner und Antonia Grauvogel mit den Schülern muntere Volksmusik – in einem Fall sogar mit aktuellem Tagesbezug, als der Kinderchor mit Antonia Grauvogl ein Volksmusikstück in ein FC- Bayern-Lied verwandelt hatte. Den neuen Text hatte Vater Franz Glanz jun. geschrieben. Aber nicht nur der Kinderchor erhielt besonderen Beifall. Kräftig honorierte das Publikum auch, dass Chorleiterin Antonia Grauvogl gerade am Mozarteum ein Einser-Examen hingelegt hat, wie Otto Dufter verriet.

Schon zum Bild vieler Veranstaltungen gehört die junge O & U Musik – O und U stehen für Ober- und Unterwössen. Im Harfenduo aus Lena Kurfer und Franziska Aberger musste Harfenlehrerin Sigi Meier für die erkrankte Franziska einspringen. Besonderen Beifall erhielt die Premiere einer Oberwössner Saitenmusi aus Julian Tamegger, Hackbrett, Johanna Bauer, Gitarre, Katharina Auer, Flöte und normalerweise Franziska Aberger, Harfe. Ähnlichen Beifall erhielt die neue Trachtenvereinsmusi der Rechlberger mit Simon Aberger, Lukas Irlinger und Vinzenz Voit. Und zünftig kamen dann die Ziachspieler mit Johannes Weber und Florian Ager daher. Neben diesen musikalischen Höhepunkten begeisterte sich das Publikum auch besonders für die Trachtenkinder und -jugendlichen. Ihre Auftritte brachten bunte Tupfer in die ohnehin harmonische Veranstaltung. Zünftig mit viel Spaß an der Sache begeisterten sie mit Häuslratz, Mühlrad, Dreisteirer, Birkenstoana und Sternpolka das Publikum. lukk