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Motto »wer wagt, gewinnt« zahlte sich aus

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Etwas zu sehen gab es am Abend des Truchtlachinger Bruck'n- Festes beim Auftritt der Heiligkreuzer Tanzgarde auf dem Alzfloß. (Foto: Rasch)

Seeon-Seebruck. Während die meisten Sommernachtsfeste in der Region aufgrund der unsicheren Wetterprognose abgesagt wurden, zogen die Truchtlachinger hart und zogen ihr Bruck'n-Fest durch. Das Motto »Wer wagt, gewinnt«, das sich die DLRG Seeon-Truchtlaching, auferlegt hatte, zahlte sich aus: Am Abend genossen rund 1800 Besucher das Ambiente der »Italienischen Nacht mit bengalischem Feuerzauber« bei angenehmen Temperaturen. Nachmittags musste das Familienfest wegen eines heftigen Wolkenbruches zwar für zwei Stunden unterbrochen werden, ab 18 Uhr ging es aber wieder weiter.


Die Zeit während der Unterbrechung nutzten Günther Wittmann und seine rund 50 Helfer aus den Reihen der DLRG, um sich mit Schirmen und Zelten zu behelfen. »Um 16 Uhr hat das Fest aufgehört und um 18 Uhr hat es wieder angefangen«, sagte der sichtlich erleichterte Organisationschef. Bevor nach Einbruch der Dunkelheit auf der Alz ein bengalisches Feuerwerk entfacht wurde, trat die Heiligkreuzer Tanzgarde auf. Für die musikalische Stimmung sorgte die Band »Mary D + the Mechanics Allround aus Bad Reichenhall«. Die Besucher, darunter eine Gruppe junger Burschen vom Burschenverein »Aventinus Buam« aus Abensberg (Niederbayern), waren begeistert von dem stimmungsvollen Ambiente. »Die Stimmung und das Flair sind einmalig. Hier passt einfach alles zusammen«, schwärmte Korbinian Huber und fügte an: »Bei uns gibt es so was nicht.« Die Aventinus Buam verbrachten bereits zum fünften Mal im Rahmen ihres Vereinsausflugs ein Wochenende an der Alz.

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Auch für den Nachmittag hatten die Organisatoren ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das auch von vielen Schaulustigen, die mit dem Boot auf der Alz unterwegs waren, mit verfolgt wurde. Spektakuläre Balance-Akte lieferten sich die Fischerstecher auf der Alz, und die Jüngsten versuchten, beim Entenrennen zu punkten. Dafür gab es Freifahrten mit den Rettungsbooten. Neben weiteren Aktionen für die Kinder war selbstverständlich auch wieder für Verpflegung bestens gesorgt. ga