weather-image
14°

Motorradfahrer starb bei Frontalunfall

3.2
3.2
Bildtext einblenden
Noch am Unfallort starb am Freitagmittag ein 30-jähriger Motorradfahrer, der beim Überholen eines Autos auf der Bundesstraße 305 zwischen Inzell und Ruhpolding mit einem entgegenkommenden Motorrad zusammengeprallt war. Dessen 56-jähriger Fahrer wurde mit schwersten Verletzungen in eine Salzburger Klinik geflogen. (Foto: FMT-pictures)

Inzell. Noch an der Unfallstelle verstorben ist nach dem Frontalzusammenstoß zweier Motorräder am Freitagmittag auf der Bundesstraße 305 zwischen Ruhpolding und Inzell ein 30-jähriger Motorradfahrer aus Bad Reichenhall. Der andere Motorradfahrer, ein 56-jähriger Mann aus Nittendorf im Landkreis Regensburg, wurde mit schwersten Verletzungen mit einem Rettungshubschrauber ins Unfallkrankenhaus Salzburg geflogen.


Zu dem Unfall kam es gegen 12.45 Uhr. Eine Gruppe mit mehreren Motorradfahrern war von Inzell in Richtung Ruhpolding unterwegs. Auf Höhe der Schmelzer Brücke wollten die Motorradfahrer ein Auto überholen. Nach Angaben von Feuerwehr-Pressesprecher Peter Volk übersah der 30-jährige Reichenhaller dabei offenbar das entgegenkommende Motorrad. Durch den Frontalzusammenstoß wurden beide Fahrer auf die Straße geschleudert.

Anzeige

Die ersten eintreffenden Kräfte der Feuerwehren aus Inzell, Ruhpolding und Weißbach begannen bei dem Reichenhaller umgehend mit der Wiederbelebung, die bis zum Eintreffen von Notärzten aus Traunstein und Ruhpolding fortgesetzt wurde. Die Ärzte kämpften an der Unfallstelle um das Leben des jungen Mannes. Kurz vor dem Abflug in eine Klinik erlag er an Bord eines Rettungshubschraubers seinen schweren Verletzungen.

Der Regensburger Motorradfahrer wurde nach notärztlicher Versorgung mit schweren Verletzungen mit einem zweiten Rettungshubschrauber in eine Salzburger Klinik geflogen. Sechs unverletzte Motorradfahrer der Gruppe – alle Bundeswehrangehörige aus Bad Reichenhall – und die Insassen eines Autos sowie weitere Augenzeugen wurden von Kriseninterventionsteams (KIT) der Malteser betreut.

Im Einsatz waren zwei österreichische Rettungshubschrauber aus Salzburg und St. Johann. Die Bundesstraße war für mehr als drei Stunden komplett gesperrt. Weitere Bilder finden Sie unter www.traunsteiner-tagblatt.de im Internet pv