weather-image
16°

Möglicher neuer Standort wird geprüft

0.0
0.0

Traunreut. Der Traunreuter Bauausschuss sollte in seiner jüngsten Sitzung eigentlich eine Entscheidung über den Standort des neuen Feuerwehrgerätehaues der Freiwilligen Feuerwehr Traunwalchen treffen. Die Entscheidung, die ohnehin schon zweimal aufgeschoben worden war, zieht sich aber weiter hin. Der Grund ist ein weiterer möglicher Standort, der jetzt eingehend geprüft werden soll.


Wo sich der neue Standort befindet, darüber hüllt sich die Stadt in Schweigen. Wie Bürgermeister Franz Parzinger dem Traunsteiner Tagblatt sagte, befinde sich der neue Standort nicht unmittelbar im Ort aber in der Nähe von Traunwalchen. Jetzt seien die Floriansjünger gefordert, sich Gedanken darüber zu machen, ob der Standort der richtige sei. In der Dezembersitzung soll dann eine endgültige Entscheidung getroffen werden.

Anzeige

Laut einem Stadtratsbeschluss ist vorgesehen, im nächsten Jahr die Planung voranzutreiben, um 2015 mit dem Bau des Feuerwehrhauses, in dem auch die Schützengilde integriert werden soll, zu beginnen. An diesem Prozedere werde sich auch nichts ändern, sagte Parzinger.

Wie wiederholt berichtet, standen bislang zwei mögliche Standorte in der Diskussion: Ein städtisches Grundstück zwischen dem Friedhof und dem Pfarrheim in Traunwalchen und ein Grundstück Richtung Oderberg. Der Standort in Oderberg sei nach Aussagen von Parzinger aber so gut wie hinfällig, weil dieser vom Kreisbauamt abgelehnt worden sei.

Die Traunwalchner Feuerwehr ist mit 45 Aktiven und 12 Jugendlichen als Mannschaft gut bestückt. Dagegen mangelt es an Platz für die Gerätschaften und Umkleideräume für die Feuerwehrfrauen. Hinzu kommt die besondere Lage des Gerätehauses an der Carl-Off-Volksschule im Dorfzentrum. Bei Übungen und Einsätzen kommt es wegen der parkenden Autos immer wieder zu Behinderungen und problematischen Verkehrssituationen. Dieses latente Problem hatte auch den Stadtrat dazu bewogen, einen Neubau an anderer Stelle zu realisieren.

Mit der Regelung, die Schützengilde mit ins Boot zu nehmen, könnten nach Ansicht der Schützen auch viele Synergie-Effekte erzielt werden, wie die gemeinsame Nutzung von Toiletten, Heizung oder Jugendraum. Die Traunwalchner Schützen nutzen seit 1986 den Saal des TSV-Sportheims als Schießstätte. Die sieben Schießstände entsprechen zwischenzeitlich aber weder den sicherheitstechnischen, noch den sportlichen Anforderungen der DSB-Sportordnung. Der Altbestand wird quasi nur noch geduldet. Die Entwicklung im Schießsport geht aber in Richtung elektronische Stände und computerunterstützte Lichtwaffen für die Nachwuchsarbeit. Die Nutzung eines Saales als Schießstand ist nicht mehr zeitgemäß, ebenso ein fehlender Umkleide- und Auswertraum. ga

Mehr aus der Stadt Traunstein