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Großes Maibaumfest auf der gesperrten Ortsdurchfahrt von Eisenärzt

Mit vereinten Kräften hochgehievt

Siegsdorf. Allen Wetterprognosen zum Trotz hat sich der 1. Mai zu einem wunderbaren Frühlingstag entwickelt und es so auch in Eisenärzt ermöglicht, ein großes Fest zum Aufstellen des Maibaumes am Dorfbrunnen zu feiern.

Männer aus Eisenärzt und Ruhpolding brachten den 25 Meter langen Fichtenstamm gemeinsam in die Höhe. (Foto: Krammer)

Die Maibaumdiebe aus Ruhpolding tauchten gegen 13 Uhr mit dem 25 Meter langen Fichtenstamm am Ortseingang von Eisenärzt auf. Die »Maibaum-Arbeitsgemeinschaft Trachtenverein Rauschberger Zell und Feuerwehr Ruhpolding« sowie die Aktiven und die Jugend des Trachtenvereins Eisenärzt brachten den neuen Maibaum gemeinsam bis zum Dorfbrunnen, wo Vorstand Hans Scheck die Verhandlungen mit den Nachbarn aufnahm.

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Über Brotzeit und Getränke beim Aufstellen für alle Ruhpoldinger Helfer und eine Futterration für das prächtige Fuhrwerk war man sich schnell einig, aber erst nachdem auch Bürgermeister Thomas Kamm noch tief in die Tasche gegriffen hatte und die beiden Ruhpoldinger Vereine mit je 250 Euro Zuschuss für ein gemeinsames Fest entschädigt hatte, konnte das Aufstellen, dem auch Ruhpoldings Bürgermeister Claus Pichler beiwohnte, in Angriff genommen werden.

Die Musikkapelle Vogling-Siegsdorf unterhielt die mehreren hundert Besucher mit traditioneller Blasmusik, während die Männer aus Eisenärzt und Ruhpolding mit vereinten Kräften den Fichtenstamm aus dem Rechtholz der Gemeinde Siegsdorf in die richtige Position brachten und langsam in die Senkrechte schoben. Die Trachtenjugend nutzte die Pausen, um auf der gesperrten Ortsdurchfahrt ihre erlernten Tänze und Plattler zu präsentieren, und auch die aktiven Dirndln und Buam ernteten für ihren Sterntanz großen Applaus.

Den neuen Maibaum zieren künftig wieder die bekannten Zunftzeichen, die der Trachtenverein »D'  Artztberger« in Zusammenarbeit mit einem Maler grundlegend renoviert und neu bemalt hat. Beim Aufstellen hatten die Trachtler alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm der Besucher Herr zu werden und alle Gäste zur Zufriedenheit zu bewirten. FK