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Mit olympischem Motto im Wald

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»Überleben in der Wildnis« war bei Station sieben gefragt. Anhand von Bildern mussten die Kinder Früchte und Pilze erkennen und angeben, ob diese essbar, ungenießbar oder sogar giftig sind.

Waging am See. Unter dem olympischen Motto »Dabei sein ist alles« veranstaltete der Gartenbauverein Otting im Rahmen des Waginger Kinderferienprogrammes die vierte Froschhamer Waldolympiade. Vorsitzender Georg Unterhauser empfing dazu 35 Kinder, die paarweise an zehn Stationen verschiedene Aufgaben meisterten.


Zuerst waren bei einem Wortspiel Geschick und Phantasie gefragt. Dann mussten die Kinder mit einem Fernglas anhand von entfernt aufgestellten Bildern verschiedene Tiere erkennen. In der Fühlkiste sollten die jungen Teilnehmer, die Hände in Socken gesteckt, in einem umgedrehten Mörtelkübel verschiedene Gegenstände erfühlen. Bei der nächsten Station galt es, mit Pfeil und Bogen möglichst viele Treffer auf der Zielscheibe zu landen. Anschließend hieß es »Triff den Nagel auf den Kopf«. Die Kinder mussten zehn Nägel bis zum Anschlag in einen Holzstock einschlagen. »Hoch hinaus« ging es bei der nächsten Station. Auf einer Grundfläche von fünf Steinen musste ein möglichst hoher Steinturm gebaut werden. Bei der nächsten Station »Erdbeben« war gutes Zielen gefragt. Hier mussten die Kinder mit drei Ballwürfen zehn aufeinandergestapelte Holzklötze treffen. Jeder gefallene Holzklotz ergab einen Punkt. »Überleben in der Wildnis« war das Thema bei einer Station, an der die Kinder anhand von Bildern Früchte und Pilze, wie z. B. Tollkirsche, Vogelbeere, Fliegenpilz oder Pfifferling, erkennen und angeben mussten, ob diese essbar, ungenießbar oder sogar giftig sind. Beim »Talk im Turm« galt es auf zahlreiche Fragen – wie z. B. wie nennt man junge Wildschweine? – die richtige Antwort – hier Frischlinge – abzugeben. Bei der letzten Station musste ein Ball, gehalten zwischen zwei Stecken, sicher durch einen Parcours getragen werden.

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Magdalene Ziesel und Leonie Beyerlein erreichten mit 155 Punkten den ersten Platz. Marina Wimmer und Hanna Zehentner folgten mit 150 Punkten auf den zweiten Platz. Mit 149 Punkten belegten Viktoria Baderhuber und Pauline Schönhuber wie auch Christian Thurnhuber, Ludwig Rambichler und Markus Wimmer gemeinsam den dritten Platz.