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Mit »Jugendspange« und »Jugendflamme« geehrt

Traunreut. Alle 31 Buben und Mädchen der Jugendfeuerwehren aus der Stadt Traunreut und der Gemeinde Nußdorf, die zur Jugendleistungsprüfung angetreten waren, haben diese erste große Prüfung in der Laufbahn eines Aktiven Feuerwehrlers bestanden.

Einen Rettungsknoten in nur 40 Sekunden richtig anzulegen erfordert Geschick, wiederholtes Üben und Schnelligkeit. Diese beiden Mädchen konnten auch die prüfenden Blicke des Schiedsrichters Willi Müller nicht aus dem Konzept bringen und sie zeigten, wie man es richtig macht. (Foto: Volk)

Jeweils sieben Anwärter der Feuerwehren Traunreut und Nußdorf, fünf Jugendfeuerwehrler aus Pierling, jeweils vier junge Floriansjünger der Wehren Stein und Matzing sowie zwei Jugendliche aus Traunwalchen wurden für ihr Können und Wissen mit der Jugendleistungsspange ausgezeichnet. Zwei Anwärter der Feuerwehr Traunreut unterzogen sich zudem dem Leistungstest zur »Jugendflamme, dem Ausbildungsnachweis der Deutschen Jugendfeuerwehr.

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Auf zehn Stationen demonstrierten die Jugendlichen an praktischen Übungen und in der Theorie ihr Können und Wissen. Das Zielwerfen mit einem Leinenbeutel, das Zusammenkuppeln von 90 Meter Schlauch innerhalb eines Zeitlimits, das Ausrollen eines C-Schlauches innerhalb eines festgesetzten Bereichs, das Kuppeln von Saugschläuchen sowie das Zuordnen von Ausrüstungsgegenständen sind unter anderem Bestandteile der Prüfung. Zudem musste in 40 Sekunden ein Rettungsknoten geknüpft und in 10 Sekunden ein Mastwurf angelegt werden.

Kreisbrandinspektor Manfred Unterstein lobte die guten Prüfungsergebnisse, gratulierte den Feuerwehranwärtern zum Erfolg und freute sich, dass im Inspektionsbereich Traunstein Land 5, also in der Landkreismitte, eine so große Zahl junger Menschen bei den Feuerwehren aktiv sind. Die Jugendleistungsprüfung sei ein erster wichtiger Schritt und die Grundlage für jede weitere Feuerwehrausbildung. Unterstein forderte die Jugendlichen auf, den Feuerwehren als aktives Mitglied die Treue zu halten. Besonderen Anteil am guten Abschneiden der Prüflinge haben die Ausbilder und Jugendwarte in den einzelnen Wehren, die die Jugendlichen mit viel Engagement vorbereiten, betonte Unterstein.

Die Prüfung wurde von den Schiedsrichtern Wolfgang Falkinger, Karl-Heinz Handrick, Willi Müller, Walter Rosmann, Stefan Reichelt und Josef Walter kritisch beäugt. pv