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Mit dem höchsten Schulabschluss die Zukunft gestalten

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Die besten Abiturienten des Annette-Kolb-Gymnasiums (von links) mit Schulleiter Bernd Amschler, Klara Steinbacher, Elisabeth Obermeyer, Magdalena Schwangler, Franziska Allerberger, Elisa Schimmel, Johanna Genghammer, Christina Kecht, Verena Bader, Evangeline Kageaki, Lisa Thaller, Marlene Steinmaßl, Susanne Beyerlein, Johanna Stief, Tatjana Harder. (Foto: Wittenzellner)

Traunstein. Bei der Verabschiedung der Abiturenten am Annette-Kolb-Gymnasium in der voll besetzten Aula gab es überschwänglichen Jubel, ausgelassene Freude über den lange herbeigesehnten Abschluss und so manche Träne. Schulleitung, Lehrer, Eltern und Verwandte, freuten sich mit den Schulabgängern und waren stolz auf den erreichten schulischen Erfolg. Die Abiturienten erreichten dabei im Gesamtschnitt das bisher beste Ergebnis einer Abschlussklasse am AKG.


14 Abiturientinnen schafften einen Abschluss mit der Note 1,5 oder besser. Herausragend dabei Klara Steinbacher, die unter den 67 Abiturienten das Traumergebnis von 1,0 erreichte. 11 junge Männer waren unter den Absolventen, die nun »das Ticket hinaus in die Welt« in den Händen halten, wie es Schulleiter Bernd Amschler beschrieb.

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Für den »Wind der Veränderung« wolle er die jungen Schulabgänger sensibilisieren. »Mit dem Abitur verbindet sich Aufbruch, Bewegung und Freiheit«, sagte Amschler. Veränderungen hätten sich für junge Menschen – gerade im Vergleich zu früheren Generationen – auch im Bereich der zwischenmenschlichen Kommunikation ergeben; virtuelle Welten hätten inzwischen sämtliche Lebensbereiche erfasst.

Er wies darauf hin, dass sich das Wissen der Menschen – gerade auch in Schulen und Universitäten erlernt – immer schneller verdoppeln würde, und gleichzeitig rasant an Wert verlieren würde. »Verantwortliches Handeln, und darauf kommt es an, hat mit Bildung zu tun, und Bildung hat nicht nur mit Wissen zu tun« so der Schulleiter.

Elternbeiratsvorsitzende Carolin Berka sagte, die acht Jahre Schule hätten die Abiturienten viele Nerven gekostet, gleichzeitig aber auch Freude an guten Noten, dem Lernen an sich und an dem Miteinander gebracht. Das Abitur würde ihnen nun neue Horizonte erschließen.

Stationen des Schülerlebens erzählten die beiden Abiturientinnen Elisa Schimmel und Marlene Steinmaßl. Sie seien über die Schulzeit zu einer Einheit gewachsen, betonten sie und machten deutlich, dass sie für ihre Sache gemeinsam eingestanden seien. Zwar sei die gemeinsame Reise mit dem Tag nun zu Ende, die Freundschaften würden aber darüber hinaus bleiben und Bestand haben.

Die beiden Oberstufenkoordinatoren Rudolf Heid und Thomas Dietersberger sprachen von der »Spannungs- und Überraschungsgarantie« die der Jahrgang, den sie zwei Jahre betreut haben, geboten habe. »Ganz ehrlich, wir hätten ihnen solche Spitzenergebnisse nicht zugetraut«, sagte Heid. Tatsächlich haben die Abiturienten mit einem Schnitt von 2,15 das bisher beste Ergebnis erzielt, das je eine Abschlussklasse am AKG erreichte. 40 Prozent konnten sich über einen Abschluss freuen, der eine Eins vor dem Komma aufweist.

Die Zeugnisse wurden verliehen nach der Ehrung der Schulbesten und für weitere besondere Leistungen an der Schule; insbesondere im Sozialverhalten. Ansprechend und gelungen waren bei der Abiturfeier am AKG auch die vielen unterschiedlichen musikalischen Beiträge, die das Programm abrundeten. Für die Abiturienten war damit aber noch lange nicht Schluss an einem langen Tag, der vor der Verabschiedung im AKG schon mit einem gemeinsamen Gottesdienst in Heilig Kreuz begonnen hatte: Nach der Verabschiedung ging es nach Waging ins Kurhaus zum Abi-Ball und nach Mitternacht waren dann noch weitere Stationen im Traunsteiner Nachtleben angesagt. awi