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»Mit dem Geld auskommen«

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Waging am See. Es sollten nicht immer alle nur darüber reden, wie jung er sei, meinte CSU-Landratskandidat Siegfried Walch bei seinem Auftritt im Kurhaus. Als »roten Faden« seiner Politik bezeichnete er sein Bemühen, die Wirtschaft und die Infrastruktur zu stärken sowie die Bildungslandschaft zu erweitern und die Qualität im Tourismus voranzubringen.


Dass er weitermachen will, wie Landrat Hermann Steinmaßl, kam bei einem Besucher aus Fridolfing nicht so gut an. Steinmaßl habe sehr wirtschaftsfreundlich agiert, aber »das Ohr nicht gerade sehr am normalen Bürger gehabt«, meinte er. Er werde, sollte er Landrat werden, nicht nur auf die Lobbyisten hören, so Walch. Dennoch sei die Wirtschaft sein Markenzeichen. Er werde um neue Arbeitsplätze kämpfen, um junge Leute in der Region zu halten.

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Auch wolle er, »dass niemand mehr Grün wählen muss wegen der Umweltpolitik«. Zum Thema Kreiskliniken versprach er: »Eine Privatisierung der Kliniken ist mit mir als Landrat nicht zu machen.« Sowohl beim Kreis-Haushalt als auch bei den Haushalten der Kommunen müsse man aber versuchen, mit dem Geld auszukommen, das man einnimmt.

Eine Lanze brach Walch für die Aufnahme der 700 Asylbewerber: »Ich glaube, dass es kein Problem und unsere Pflicht als christliche Partei ist, die Asylbewerber aufzunehmen.« Allerdings müsse man auf eine gerechte Verteilung achten. Neben den CSU-Kreistagskandidaten stellte sich auch der Waginger CSU-Bürgermeisterkandidat Christian Reiter vor. Er lobte Walch als »zielstrebigen und ehrgeizigen Menschen«, der wisse, was er wolle. he