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Mit Anliegern reden

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Bergen – Einblicke in aktuelle Gemeindeangelegenheiten gab Bergens Vizebürgermeister Herbert Berger beim öffentlichen Frühschoppen der ÜW Bergen-Bernhaupten-Holzhausen im Hotel Salzburger Hof.


Die bekannten Bergener »Baustellen« Kläranlage, Hochwasserschutz, Kindergarten und die Sanierung des Feuerwehrhauses werden derzeit angegangen. Beim Thema Hochwasserschutz Weißache sei man aufgrund geänderter gesetzlicher Vorgaben stark vom Wasserwirtschaftsamt abhängig.

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Berger meinte jedoch, es sollten Gespräche mit Anliegern über Grundabtretungen geführt werden – unabhängig von der Ergänzungsplanung. »Es werden sich bei der aktuellen Überplanung keine utopischen Veränderungen ergeben«, so Berger.

Wichtig sei, dass die Infrastruktur für die Bürger erhalten bleibe oder verbessert werde. Als Beispiele nannte er die Ortsvereine und karitativen Einrichtungen, Einkaufsmöglichkeiten, Handwerksbetriebe, Wertstoffhof, Ärzte, Banken, Fremdenverkehrseinrichtungen, Gaststätten und dergleichen.

Bei der anschließenden Diskussion berichtete Gemeinderat Hans-Jörg Schürf über die finanzielle Entwicklung der Gemeinde. Vor allem die Gemeindehäuser, die Seilbahn und die Musikförderung stünden weiter im Mittelpunkt seiner mittlerweile über 30-jährigen Gemeinderatsarbeit.

Franz Holzhauser aus Bernhaupten fragte nach dem Planungsstand der Ausgleichsflächen. Anneliese Breuer sprach äußerst positiv über den Führungsstil von Bürgermeister Stefan Schneider und den kollegialen Umgang im neuen Gemeinderat. Abschließend berichtete Claus-Peter Kiesewetter über seinen Besuch der ersten Bürgerversammlung unter Leitung von Bürgermeister Stefan Schneider.

Seinem positiven Eindruck nach war sie fachlich kompetent vorbereitet und vorgetragen, ohne die Bürger mit Zahlen »zu erschlagen«. fb